Tempo auf der Datenautobahn in Ense

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Der Startschuss fürs schnelle Internet durch Bürgermeister Hubert Wegener und Jürgen Höttecke von Westnetz fiel am Mittwoch kurz nach 10 Uhr.

Höingen – Lang hat’s gedauert. Doch jetzt soll’s schneller gehen. Zumindest auf der Daten-Autobahn in weiten Teilen der Gemeinde. Denn ab sofort verfügen die Enser über Hochleistungsanschlüsse an das Internet.

Am Mittwochmorgen nahmen Bürgermeister Hubert Wegener und der innogy SE das Netz symbolisch in Betrieb. Anwohner und Gewerbetreibende können nun die Produkte von innogy Highspeed nutzen und im schnellen Netz surfen. 

Das neue Glasfasernetz bietet Übertragungsraten von bis zu 120 Megabit pro Sekunde. Bürgermeister Hubert Wegener informierte sich mit Vertretern von innogy und Westnetz über die Abschlussarbeiten und die Leistungsfähigkeit des neuen Netzes am Umspannwerk im Höinger Industriegebiet.

„Der weitere Ausbau der Breitband-Infrastruktur trägt wesentlich zu einer höheren Lebensqualität bei. Schnelle Internetzugänge sind für die Menschen von großer Bedeutung und erhöhen die Attraktivität der Region als Wohn- und Gewerbestandort nachhaltig“, betonte der Verwaltungschef. innogy-Kommunalbetreuer Johannes Kobeloer ergänzte: „Beim Ausbau der Breitband-Infrastruktur beschränken wir uns nicht nur auf die Interessen der größeren Städte und Gemeinden, sondern blicken auf eine Flächenversorgung und tragen damit unserer Verantwortung als verlässlicher Partner der Kommunen bei diesem wichtigen Thema Rechnung.“

In einem ambitionierten Zeitplan hat die Westnetz GmbH, Verteilnetzbetreiber der innogy SE, die Infrastruktur für das schnelle Internet geschaffen. In den vergangenen 30 Monaten wurden rund zwölf Kilometer Leerrohre gelegt, in die die Glasfaserkabel eingeblasen wurden. Durch 22 Multifunktionsgehäuse werden 26 Kabelverteilerschränke für das schnelle Netz erschlossen. Etwa 2 400 Wohneinheiten in Ense können es ab sofort nutzen. Sämtliche betroffenen Adressaten werden in Kürze per Post über die Verfügbarkeit des Netzes informiert. 

Doch noch mehr: Wie Jürgen Höttecke von Westnetz auf Anzeiger-Nachfrage mitteilte, soll noch in diesem Jahr Baustart für die Umsetzung des schnelles Internets über das Kreis-Förderprogramm im Höinger Industriegebiet, Vierhausen und im Bremer Wohngebiet „Wolfsheide“ sein. Tiefbautechnisch sei die wesentliche Vorarbeit geleistet. Für die Außenbezirke der Gemeinde, so Hubert Wegener, rechnet man mit der Schaffung von schnellem Internet im Jahr 2021

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