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Bischofsmützen und Tempolimit: Straßen-NRW sichert Unfall-Kreuzung

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Von: Philip Maack

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Die orangenen Bischofsmützen sollen Überholmanöver verhindern.
Die orangenen Bischofsmützen sollen Überholmanöver verhindern. © Karin Hillebrand

Straßen-NRW hat reagiert und die ersten Maßnahmen ergriffen, um die Kreuzung der Bahnhofstraße (K 8) mit der Bundesstraße 516 zu sichern.

Niederense - An dieser Stelle ist es in der Vergangenheit vermehrt zu Unfällen gekommen, jüngst sogar mit tödlichem Ausgang. Eine Unfallkommission hat sich aus diesem Grund die Stelle genauer angesehen und die Installation einer Ampelanlage und Sofortmaßnahmen empfohlen.

Dazu gehören sogenannte Bischofsmützen, die als Fahrbahnbegrenzung auf der Mittellinie Überholmanöver verhindern sollen, und die Einführung einer Geschwindigkeitsbegrenzung.

Nur noch Tempo 50

Ab sofort darf der Kreuzungsbereich nicht mehr mit Tempo 70 durchfahren werden, sondern nur noch mit 50 Stundenkilometern. Die Installation der Ampel wird allerdings noch eine Weile dauern. „Für eine Ampel muss die Straße etwas umgestaltet werden“, sagt Christiane Knippschild von Straßen-NRW. „Dazu kommen noch die Planung und die Ausschreibung.“ Einen festen Zeitpunkt, wann die Ampel denn kommt, kann Knippschild daher noch nicht nennen. Solange müssen die Sofortmaßnahmen reichen

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