SPD: Achten auf Verkehrsbelästigungen

NIEDERENSE ▪ Die Ansiedlung und das Wachstum von Betrieben nicht zuletzt im Höinger Industriegebiet werden zwar von den Enser Sozialdemokraten ausdrücklich gefördert und unterstützt. „Es darf aber nicht vergessen werden, dass diese Erweiterungen auch zu einem erheblichen Anstieg des Autoverkehrs und damit verbundener Belästigungen führen. Das müssen wir stärker in den Blick nehmen.“

Mit diesen deutlichen Worten jedenfalls hat SPD-Fraktionschef Bruno Löher in der Jahreshauptversammlung der Genossen in der Vorwoche Stellung bezogen und Bezug genommen auf die aktuelle Ausdehnung des Gewerbegebietes in Höingen in nördlicher Richtung. „Erfreulich“ sei dabei die „gute Nachfrage“ von ansiedlungswilligen Unternehmen, so der Fraktionschef weiter.

Mit Blick auf die Neuausweisung von Bauland hält Bruno Löher es „nun an der Zeit, den SPD-Vorschlag umzusetzen, das ‘Enser Vergabemodell’ anzupassen und bei der Vergabe besonders junge Familien zu berücksichtigen.“ Man müsse dabei aber berücksichtigen, dass es in Ense viele Leerstände gebe, „da von kleinen und großen Familien bewohnte Häuser nach dem Auszug der Kinder nur noch teilweise bewohnt oder ganz aufgegeben werden.“ Zu begrüßen sei, dass das Angebot an betreutem oder seniorengerechtem Wohnen in Bremen und geplant neuerdings auch in Niederense erweitert werde.

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