Sieveringer Bruderschaft beim Bezirksschießen nur Zuschauer

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Letzter Bezirkskönig aus Sieveringen war Manfred Körber.

Sieveringen – Feiern ja, schießen nein. So jedenfalls stellt sich die Situation für die Sieveringer Hubertus-Schützen beim diesjährigen Bezirksschützenfest in Sieveringen am 31. August dar.

Denn nachdem sich am 26. Juli kein Nachfolger für den amtierenden Regenten Friedrich Frieling finden ließ, wird die Bruderschaft auch keinen Anwärter auf den Titel „König der Könige“ ins Rennen schicken können. Dennoch werde man selbstverständlich mit einer Abordnung in Scheidingen vertreten sein werde, so Brudermeister Ludger Hardes im Gespräch mit dem Anzeiger.

Wobei wohl ein Sieveringer Schützenbrüder das aktuelle Geschehen mit besonders großer Wehmut betrachten wird: Manfred Körber. Denn ihm gelang vor zehn Jahren beim Bezirksschützenfest in Westönnen der entscheidende Treffer. Der letzte Regent der Sieveringer Hubertus-Bruderschaft, dem dies gelang. 

Dabei war die Situation an jenem Samstagabend im Sommer 2009 schon eine besondere. Denn nicht nur, dass mit Manfred und Birgit Körber aus Sieveringen der Schützen-Bezirk Werl-Ense ein neues Königspaar gefunden hatte. Es war Bezirks-Bundesmeister Alfons Wortmann, gleichzeitig auch Brudermeister der St.-Hubertus-Schützen Sieveringen, der sich freute, dass die neuen Regenten aus „seiner“ Bruderschaft kamen. Die Entscheidung zugunsten von Manfred Körber fiel seinerzeit im vierten Rundgang und mit dem 56. Schuss um 16.45 Uhr.

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