Neue Kinderkönigin in Ense-Bremen

Emma ist die neue Kinderkönigin bei den Bremer St.-Lambertus-Schützen

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Großer Andrang beim Vogelschießen: Viele Jungen und Mädchen wollten Kinderkönig bzw. -königin der Bremer St.-Lambertus-Schützen werden.

Bremen - Lange blieb es spannend beim Kinderschützenfest der St.-Lambertus-Schützen in Bremen. Nach drei Stunden war es die siebenjährige Emma aus Ruhne, die beim Vogelschießen den entscheidenden Treffer landete.

An Bewerbern auf die Kinder-Königswürde fehlte es auch diesmal nicht. Zum zweiten Mal in Folge nach 30-jähriger Pause hatten die Jungschützen auf den Festplatz eingeladen, und viele Jungen und Mädchen warteten auf ihren Einsatz.

Zunächst zielten sie mit mit Armbrust und Pfeilen auf die Glühbirnen, die den Vogel im Kasten festhielten. Die zu treffen, stellte sich als gar nicht so leicht heraus, deshalb wurde das Ziel für die kleinen Schützen näher gerückt. 

Kinder versuchen ihr Glück mit Abwerfen

Weil sich auch die allerletzte Glühbirne nicht zerstören ließ, wurde dann die „Munition“ geändert: Die Kinder versuchten ihr Glück mit Abwerfen. Dass ihr der entscheidende Treffer gelingen würde, damit hatte Emma Hövelborn aus Ruhne nicht gerechnet. 

Die siebenjährige Königin wählte ihren ein Jahr älteren Bruder Christopher zum Mitregenten. Das junge Königspaar wird mit seinem Hofstaat beim Festzug der Lambertusschützen am 16. Juni, sicher viele Blicke auf sich ziehen. 

Das Kinderschützenfest am Samstag hatte wohl etwas unter dem gleichzeitigen Abschluss in der Fußball-Bundesliga zu leiden. So waren viele Kinder mit ihren Müttern zum Festplatz gekommen, weil die Väter die Spiele im Stadion oder vor dem Fernseher verfolgten. Auch auf dem Festplatz waren Zwischenstände und Ergebnisse ein großes Thema.

Hüpfburg, Sand und Kettcar für die Jüngsten

Trotz allem werteten die Jungschützen das Kinderschützenfest als Erfolg.Nach der Proklamation des Königspaares durch Jungschützenmeister Jan Düllmann gratulierten den kleinen Regenten und ihren Eltern viele Besucher, darunter auch die beiden Brudermeister Georg Humpert und Michael Höhne.

Nicht alle Kinder - besonders die jüngsten - hatten an dem Nachmittag aber Interesse am Schießwettbewerb. Sie sprangen lieber auf der Hüpfburg herum, spielten im Sand oder fuhren mit dem Kettcar einen abgesteckten Parcours.

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