Schulweg soll schmaler werden

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Während der Kanalbaumaßnahmen vor wenigen Wochen auf der Werler Straße sei ein erhöhtes Aufkommen an Fahrzeugen zu beobachten gewesen, die die Einbahnstraßenregelung ignorierten hätten, so CDU-Ratsherr Klaus Osterhaus. Er regt an, die Verengung des Schulwegs nach den Steinkübeln in Richtung Werler Straße durch rot-weiße Bordsteine aus Kunststoff weiter zu führen.

Bremen - Die Verkehrssituation am Schulweg in Bremen hat erneut die Politik beschäftigt. Die bestehende Einbahnstraßen-Regelung soll nun eine Optimierung erfahren

So hatte CDU-Ratsmitglied und Vize-Bürgermeister Klaus Osterhaus im jüngsten Hauptausschuss die aus seiner Sicht „problematische Situation in Bezug auf die Einbahnstraßenregelung am Schulweg“ angesprochen. 

So sei nach der Kanalbaumaßnahme vor wenigen Wochen auf der Werler Straße ein erhöhtes Aufkommen an Fahrzeugen zu beobachten gewesen, die die Einbahnstraßenregelung ignorierten, so der Politiker. Deshalb regte Klaus Osterhaus an, dass die Verengung der Straße nach den Steinkübeln in Richtung Werler Straße durch rot-weiße Bordsteine aus Kunststoff weiter geführt werde. 

Beigeordneter Andreas Fresen sagte eine Prüfung innerhalb der nächsten Verkehrsbesprechung zu. Und damit ist ein Thema erneut auf die politische Tagesordnung gekommen, das mehr als zwei Jahre die Ausschüsse und Ratssitzungen bestimmte, ehe man im Dezember 2013 eine endgültige Regelung fand. 

Der Schulweg ist von montags bis freitags in der Zeit von 7 bis 16 Uhr ab der Kreuzung Werler Straße/Ruhner Weg für eine Durchfahrt gesperrt, in der übrigen Zeit als Einbahnstraße bis zur Ausfahrt des nördlichen Schulhofs ausgewiesen. Eine Ausfahrt vom Schulweg in die Werler Straße ist dagegen dauerhaft verboten. Und mit diesem Kompromiss wollte man vor allem der Feuerwehr entgegenkommen, die sich gegen eine komplette Sperrung des Schulwegs ausgesprochen hatte und Sicherheitsbedenken geltend gemacht hatte. Zudem waren Unterschriften gegen die Sperrung gesammelt worden. 

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