Schaufellader mit zahlreichen Mängeln fuhr durch Bremen

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Die stoppte den Schaufellader kurz vor Hüsten. Polizei

Ense/Hüsten - Einen schwerwiegenden Verstoß gegen die Verkehrssicherheit entdeckte die Polizeibehörde Hochsauerlandkreis bei einer Kontrolle in Hüsten am „Totenberg“: Ein Schaufellader, der einen Baukran zog, wies zahlreiche Mängel auf. Das Gespann war mit einem Begleitfahrzeug von einer Baustelle in Ense-Bremen in Richtung Hüsten unterwegs, heißt es in einem Bericht der Polizei.

Der 17 Tonnen schwere Schaufellader befuhr die Straße mit der angebrachten Baggerschaufel. Diese müsste eigentlich während der Fahrt abmontiert sein, teilte die Polizei mit. Sollte es zu einem Unfall kommen, so handele es sich bei der angebrachten Schaufel um ein erhebliches Gefahrenpotenzial. Für den 14 Tonnen schweren angehängten Baukran lag keine Betriebserlaubnis vor. Eine notwendige Ausnahmegenehmigung oder der Anbau einer rückwärtigen Beleuchtungsanlage mit einem Kennzeichen war ebenfalls nicht vorhanden, heißt es in der Pressemitteilung der Polizei. Der begleitende Lastzug war um rund 20 Prozent überladen. Neben der Überladung war zusätzlich die Ladungssicherung mangelhaft. Auf dem Anhänger befanden sich fünf Ballastteile aus Beton – jedes einzelne Teil mit einem Gewicht von etwa zwei Tonnen.

Neben der falschen Platzierung auf der Ladefläche waren die Betonteile mit zu wenigen sowie alten und zerschlissenen Spanngurten gesichert. Im Falle einer Notbremsung wäre die Sicherung der Ladung somit nicht mehr gewährleistet, teilten die Beamten mit.

Am Lastzug wurde zudem das digitale Kontrollgerät nicht betrieben. Dies konnte der Fahrer auch nicht, da er keine eigene Fahrerkarte besaß. Weiterhin war er nicht im Besitz der erforderlichen Qualifikationen und Prüfungen für die Tätigkeit eines Berufskraftfahrers. Gegen die Fahrer sowie Halter werden laut Polizei somit zahlreiche Anzeigen gefertigt. Die jeweiligen Bußgelder werden voraussichtlich bis weit in den dreistelligen Bereich reichen. Die Fahrt des Schauffelladers konnte erst nach der Behebung der umfangreichen Mängel fortgesetzt werden, so die Polizei.

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