Überwältigende Resonanz

220 Rollatoren und 64 Rollstühle gehen aus Ense auf die Reise nach Brasilien 

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Freuen sich über die hohe Anzahl der bisher gespendeten Hilfmittel für Brasilien: Ursula Haake und Horst Grüne.

Niederense – Überwältigend. Auf diesen Nenner lässt sich die Reaktion auf die im Herbst vergangenen Jahres von dem Enser Helmut Franke ins Leben gerufene Aktion „Rollatoren für Brasilien” bringen.

Denn bis jetzt sind 220 Rollatoren und 64 Rollstühlen, davon sogar acht Pflegerollstühle, zusammen gekommen. Wie Ursula Haake im Anzeiger-Gespräch erläuterte, werden die nicht mehr benötigten Hilfsmittel aus Familien oder Senioreneinrichtungen aus dem Umkreis, – und das sei die Mehrzahl – auf dem Hof Söbbeler in Niederense durch ehrenamtliche Helfer auf ihre volle Funktionsfähigkeit überprüft oder wieder funktionsfähig gemacht und gelagert. 

Kurzfristig werden sie jetzt ihre Reise nach Rio das Ostras in Brasilien antreten, wo Helmut Franke der Präsdent der Rotarier ist. Und das in Containern, die von Phillip Henrici, dem Präsidenten der Rotarier in Neheim, organisiert werden.

Mit den bereits gespendeten Hilfsmitteln ist es aber noch lange nicht genug: In Kürze nämlich werden aus den von der Caritas in Arnsberg betriebenen Seniorenhäusern „Kloster Eichen” und „St. Joachim” Pflegebetten und auch Tische und Bänke abgeholt und in Höingen zwischengelagert. Mithelfen werden dabei in Ense lebende Flüchtlinge unter Führung von Wilfried Pater vom Verein „Flüchtlinge werden Nachbarn“.

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