Industriepark Höingen

Resonanz auf Petition der Interessengemeinschaft Pro Ense schwach

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Das Industriegebiet in Höingen ist der Interessengemeinschaft Pro Ense mittlerweile groß genug.

Höingen – Die Online-Petition „Begrenzung des Höinger Industriegebietes“ stößt nicht auf große Zustimmung.

Denn nachdem die Interessengemeinschaft Pro Ense im September vergangenen Jahres die Möglichkeit eingerichtet hatte, den Widerstand gegen die bestehenden Planungen zur Vergrößerung des Areals auf diesem Wege zu dokumentieren, haben bisher lediglich 379 Unterstützer die Möglichkeit dazu genutzt. 

Angesichts der Tatsache, dass die Petition nur noch zwei Monate läuft, ist mehr als fraglich, ob das Sammelziel von 2000 Unterstützern noch erreicht wird. 

„Wir fordern mit dieser Petition, dass unsere Gemeinde auch für nachfolgende Generationen liebens- und lebenswert bleibt“, heißt es in der Petition. Daher spricht sich die IG „dafür aus, dass die Ausdehnung des Höinger Industriegebietes begrenzt wird. Bei zukünftigen Industrieplanungen sollen Alternativen zum Industriegebiet Höingen gesucht werden unter größtmöglicher direkter Beteiligung der Bürger“, führt man aus. 

Hier geht es zur Online-Petition in Sachen Höinger Industriegebiet

Als Grund für die Petition erinnert die IG daran, dass die Gemeinde plant, das Industriegebiet zu erweitern. Dadurch rücke es deutlich weiter an die Wohnbebauung in Bremen und Parsit heran. In der weiteren Planung sei sogar eine Erweiterung bis an die B 516 möglich. 

„Bereits heute ist das Industriegebiet flächenmäßig etwa so groß wie der Ortsteil Niederense“, schreibt die IG. Das bedeutet für die IG: „Weiter steigendes Verkehrsaufkommen durch Schwerlastverkehr und Pendler (bereits jetzt ist die Belastung in einigen Ortsteilen sehr hoch), Emissionen durch zum Beispiel Feinstaub, Lärm, Licht, Geruchsbelästigungen werden weiter stark steigen und das auch in den Nachtstunden und an Wochenenden, der Verlust des dörflich, ländlichen Charakters und die Abnahme und starke Einschränkungen der Möglichkeiten zur Naherholung.“ 

Der Interessengemeinschaft ist es ebenfalls wichtig zu betonen, dass man sich „nicht als IG gegen die Industrie“ verstanden wissen möchte. Es ist den Mitgliedern der IG Pro Ense durchaus bewusst, dass die ansässigen Firmen im Höinger Industriegebiet „ein wichtiger Bestandteil in unserer Gemeinde sind und dass natürlich Möglichkeiten ausgelotet werden müssen, in dem Fall, dass diese Unternehmen Bedarf haben, ihre Unternehmen zu erweitern.“

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