Rektor Holger Fiegenbaum in den Ruhestand verabschiedet

Bürgermeister Hubert Wegener, Schulrat Winfried Ebert und Yvonne Wien (von links) verabschiedeten Holger Fiegenbaum (zweiter) mit der Überreichung der entsprechenden Urkunde.

NIEDERENSE -  Die Palette der Geschenke war groß und reichte von klassischer Musik über Tanz bis hin zu Akrobatik und einem Gedicht. Doch eines gaben die Schüler ihrem langjährigen Rektor vor allem mit auf den Weg: Die nun beginnende Zeit zu nutzen, um zufrieden sein zu können und zu sich selber zu finden.

Keine Frage: Der Abschied von Holger Fiegenbaum als Leiter der Bernhardusschule in Niederense im Kreise „seiner“ Schüler, er fiel am Freitagmorgen in der Turnhalle der Einrichtung stellenweise durchaus emotional aus. Denn viel hatten sich die Kinder in einem knapp 45-minütigen Programm einfallen lassen, um dem Rektor nach elf Jahren Dank zu sagen und ihm den Abschied so vielleicht auch ein wenig schwerer zu machen.

Der Pädagoge wiederum zog danach im offiziellen Teil seiner Verabschiedung in den Ruhestand ein rundum positives Fazit seiner Zeit in Ense. „Alles war richtig und gut zu seiner Zeit“, so Holger Fiegenbaum vor dem Kollegium, aktuellen und ehemaligen Vertretern aus der Elternschaft sowie der Verwaltung, die mit Bürgermeister Hubert Wegener, Fachbereichsleiter Alois Langesberg und Wolfgang Bonsch anwesend war. Die Unterstützung sei in all den Jahren von allen Seiten sehr gut gewesen, so dass es ihm nicht schwer gefallen sei, sich in Niederense wohl zu fühlen. Dabei rief Holger Fiegenbaum in Erinnerung, dass die Entscheidung, am 1. August 2002 an die Bernhardusschule zu wechseln, bei ihm innerhalb von wenigen Tagen gefallen und auf eine Anregung seiner Frau zurückzuführen gewesen sei. Sie habe ihm damals geraten, „noch einmal etwas Neues zu machen“. Und das habe er nie bereut. - det

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