Interview

16. Auflage geplant: Enser Messetage gehen weiter

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Vorfreude: Henning Post (links) und Ralf Hettwer präsentieren den Ausstellerplan der Messetage.

Niederense - Bereits zum 15. Mal gehen die Enser Messetage in der Hubertushalle in Niederense über die Bühne. Im Interview sprechen der "euphorische" Initiativkreisvorsitzende Ralf Hettwer und Architekt Henning Post aber schon jetzt über das nächste Jahr - und nennen Ziele.

Was macht die MeTa aus? 

Ralf Hettwer: Kontinuität, Professionalität und Zuverlässigkeit. Etwa 90 Prozent der Betriebe sind von Anfang an dabei gewesen und trotzdem bieten die Messetage jedes Jahr etwas Neues. In der Umgebung gibt es nicht viele Messen dieser Art. 

Henning Post: Die MeTa ist außerdem ein Projekt, das den Initiativkreis widerspiegelt. Ganz nach dem Motto „Enser für Ense“. Wir fördern die heimische Wirtschaft – unter anderem durch Mietung der Halle, die Nachtwache durch Jungschützen und Kassendienst vom TuS Niederense. 

Wie lange wird es die MeTa Ihrer Meinung nach noch geben? 

Ralf Hettwer: Unser Ziel ist nicht, über das Einstampfen der Messetage nachzudenken, sondern sie lieber immer wieder neu zu erfinden. So haben wir erreicht, dass auch 2019 Aussteller ihre Premiere feiern. 

Was ist denn das Erfolgsrezept dafür, dass die MeTa immer weiter wächst? 

Henning Post: Wir schaffen immer wieder Reizpunkte, um die Messe attraktiver zu gestalten. Durch die Vielfalt an Ausstellern ist für jeden Besucher etwas Interessantes dabei, wie diesmal zum Beispiel der Make-Up-Stand für Frauen. Das ist ein guter Mix und macht die MeTa zu einer echten Verbrauchermesse. 

Herr Hettwer, Sie sind bereits seit 13 Jahren dabei. Was hat sich in den vergangenen Jahren verändert? 

Ralf Hettwer: Wir haben inzwischen eigene Messestände gekauft, so dass das Grundgerüst der MeTa dem Initiativkreis gehört. Die Firmen müssen nur noch ihre „Boxen“ füllen. Wir haben das Catering und die Bar in die Messe integriert, die Hauptidee hinter der Messe ist aber gleich geblieben, sie ist familiär. Ansonsten hat sich nur geändert, dass es mit den Jahren immer mehr Auflagen gibt, zum Beispiel im Bereich Brandschutz.

Das war die MeTa 107

Wie viel Arbeitszeit hängt schätzungsweise in der Vorbereitung der MeTa? 

Ralf Hettwer: Das kann ich nicht beziffern. Es vergeht bei mir kein Tag ohne den Initiativkreis, wozu allerdings alle Veranstaltungen des Jahres gehören. Die Hauptorganisation liegt seit vier Jahren bei Henning Post. Ich bin froh, so einen Fachmann im Boot zu haben. 

Gibt es schon jetzt Ideen für die 16. Auflage? 

Ralf Hettwer: Ja, es steht fest, dass die Enser Messetage auch 2020 auf jeden Fall stattfinden werden – unabhängig von dem Ergebnis am Wochenende. 

Henning Post: Die MeTa hat sich in ihrer Funktion bewährt. Wir wollen uns in Zukunft konkret mehr um das Thema Digitalisierung kümmern und die Ausrichtung der Messetage dahingehend anpassen. Außerdem möchte man mehr junge Firmen für die Messe gewinnen. Einfach nur die Tür aufzuschließen, wird in den nächsten zehn Jahren nicht reichen. 

Was ist das Ziel in Sachen Besucherzahlen? 

Ralf Hettwer: Die MeTa ist eine Freizeitveranstaltung, hat deshalb viel Konkurrenz. Zudem spielt das Wetter mit rein. Ich hoffe trotzdem auf rund 2000 Gäste, wir haben viel Werbung gemacht. Zumindest würde ich mich über eine positive Entwicklung der Zahlen freuen.

Info
Die MeTa ist morgen von 14 bis 20 Uhr und am Sonntag von 11 bis 18 Uhr geöffnet. Erwachsene zahlen 1 Euro Eintritt. Auf den 115. und 215. Besucher wartet jeweils ein Geschenkkorb.

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