Radwegenetz in Ense soll optimiert werden

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Knotenpunkte fürs „Radeln nach Zahlen“ gibt’s – wie hier in der Ortsmitte – auch in Ense. Auf diesem System aufbauend, wollen Verwaltungsmitarbeiter Sebastian Matz (links) und der Beigeordnete Andreas Fresen (rechts) das Radwegenetz vor Ort weiter optimieren.

Bremen – „Aufsatteln“ ist in diesem Fall wohl ein passender Begriff. Auch die Überzeugung, das „Rad nicht neu erfinden“ zu müssen. Und so setzt Beigeordneter Andreas Fresen bei seinen Überlegungen, das Radwegenetz vor Ort zu optimieren auf ein auch in Ense bekanntes und bewährtes System. Das „Radeln nach Zahlen“.

Das „Radeln nach Zahlen“ basiert auch im Kreis Soest auf einer Wabenstruktur des vorhandenen Radwegenetzes. An den Eckpunkten jeder Wabe sind so „Knotenpunkte“ entstanden, die die Waben miteinander verbinden. Die Knotenpunkte sind mit zwei Zahlen durchnummeriert und geben eine gute Orientierung – so kommt man auch ohne Kartenmaterial nicht vom rechten Weg ab. Infotafeln zeigen regelmäßig den aktuellen Standort und die nächstgelegenen Waben an.

Wenn sich nun der vom Beigeordneten Andreas Fresen initiierte „Arbeitskreis Tourismus“ zu seiner nächsten Sitzung am 7. Mai um 17 Uhr im Rathaus trifft, dann soll es eben um eine Verfeinerung bzw. Ergänzung dieses Konzepts gehen. Etwa in dem man Sehenswürdigkeiten in unmittelbarer Nähe aufnimmt, beispielsweise den geplanten Aussichtsturm im Werler Stadtwald oder die Klosteranlage Himmelpforten. Damit, ist Andreas Fresen überzeugt, dann auch „zwei Fliegen mit einer Klappe“ zu schlagen: die Radwegeverbindungen zu optimieren und Ense als touristisches Ziel zu stärken.

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