Pool-Ausstellung auf ehemaligem Kettler-Parkplatz in Ense-Bremen

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Eine ganz neue Ansicht bietet sich demnächst auf das frühere Parkplatz-Gelände der Firma Kettler an der Hauptstraße mit der Pool-Ausstellung samt Pavillon (im Vordergrund) und dem zukünftigen Bürogebäude (hinten rechts).

Bremen – Interessante Entwicklung im Zentralort: Jürgen Schwegmann möchte direkt an der Hauptstraße – gegenüber der Firma Kettler beziehungsweise unterhalb der Schützenhalle – gleich zwei Projekte verwirklichen.

So entsteht zum einen auf dem rund 900 Quadratmeter großen früheren Kettler-Parkplatz eine Poolausstellung samt Pavillon. Die auf dem Gelände vorhandene, rund 90 Quadratmeter große Halle wird dabei als Material-Lager dienen. 

Zum anderen möchte der Diplom-Ingenieur für Gartenbau die unmittelbar benachbarte, gut 750 Quadratmeter große Immobilie samt einstigem Wohnhaus als Bürogebäude vermieten. Erworben hat er die auf dem Grundstück stehenden Gebäude zu Jahresbeginn von der Kettler-Stiftung. Doch während das zweite Projekt noch ganz in den Anfängen steckt, treibt Jürgen Schwegmann die Verwirklichung der Pool-Ausstellung mit Hochdruck voran. Denn bereits am 16. Mai soll sie eröffnet werden. Bis dahin möchte er auch den 45 Quadratmeter großen Pavillon erstellt haben, für den er im Februar die Baugenehmigung erwartet und der für Verkaufsgespräche dienen soll. Und sobald sie vorliegt, will Jürgen Schwegmann auch dort mit den Arbeiten beginnen. 

Wobei an der Verwirklichung der drei Pools für die Ausstellung mit Maßen von 4 mal 10 Metern, 7 mal 3,5 Metern und 3 mal 3 Metern schon seit Tagen gearbeitet wird. Die Pools werden kindersicher abgedeckt, das Areal zudem eingezäunt. Die Ausstellung wird durch eine „Strom-Cloud“ zu 100 Prozent durch eigenen Solarstrom versorgt und mit einem Holzofen beheizt. 

Nicht minder interessant ist das Vorhaben, das der Familie Schwegmann im benachbarten Wohnhaus samt angrenzender Halle vorschwebt. Dort möchte man vordringlich Büroräume errichten und diese später vermieten. Dafür muss das im Jahr 1953 errichtete Gebäude allerdings zunächst noch entkernt werden. Errichtet wurde diese Immobilie einst von der Familie Graff. In den 1960er-Jahren erfolgte die Übernahme durch die Firma Kettler. Sie nutzte die Immobilie als Automatenhalle. Aus Präzisionsrohren wurden dort Stücke geschnitten, die in die Kettcars eingebaut wurden. Zeitweise wurden Teile des Gebäudes auch als Lohnbüro und dann als Aktenarchiv genutzt. Bis zu 80 Tonnen Altpapier mussten deshalb in den vergangenen Tagen entsorgt werden.

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