Politiker stimmen zu: Genossenschaft darf sich auf 75.000 Euro für Gaststätten-Rettung freuen

Das Fachwerkgebäude prägt die Ortsmitte in Bremen.
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Das Fachwerkgebäude prägt die Ortsmitte in Bremen.

Die Finanzspritze der Gemeinde für die Genossenschaft, die die Gaststätte „Zur alten Post“ in der Bremer Ortsmitte erhalten möchte, ist auf den Weg gebracht.

Bremen - In seiner Sitzung am Donnerstagabend stimmte der Gemeinderat einstimmig zu.

Die Vorgeschichte:
Gemeinde Ense pachtet die Gaststätte Alte Post
Pachtvertrag endet im April: Lösung für Gaststätte zeichnet sich ab
Bürger wollen traditionelle Gaststätte retten
Genossenschaft will Gaststätte übernehmen: Beteiligt sich die Gemeinde?
Gemeinde-Geld für Gaststätte: Das sagen die anderen Gastronomen

Der Beschluss: „Die Gemeinde begrüßt die Gründung einer Genossenschaft mit breiter Bürgerbeteiligung zum Erwerb und zur Sanierung des Gebäudes ,Zur alten Post‘ und zur Fortsetzung des Gastronomiebetriebs, einschließlich Saalnutzung. Zur Unterstützung dieses Engagements werden eine genossenschaftliche Beteiligung der Gemeinde Ense von 25 000 Euro sowie ein Gründungszuschuss von 50 000 Euro in Aussicht gestellt.“

Alte Post: Umfangreiche Diskussionen

In den Parteien habe es im Vorfeld umfangreiche und auch kritische Diskussionen gegeben, erklärten die Fraktionsvorsitzenden von CDU, SPD, BG, FDP und Grünen. Die genauen Bedingungen für die Beteiligung der Gemeinde sollen mit den Gründern der Genossenschaft später festgezurrt werden. Dabei geht es beispielsweise um die Nutzung des Saals für Veranstaltungen.

Die Gründung der Genossenschaft erfolge im Juni oder Juli, heißt es aus dem Kreis der Initiatoren, die die Sitzung am Abend im Rathaus in Bremen verfolgt haben.

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