Politik macht Weg für neuen Parkplatz im Höinger Industriegebiet frei

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„Aufgrund der positiven Betriebsentwicklung“, so die Verwaltung, benötigte das Unternehmen zusätzlichen Parkraum für die Mitarbeiter. Und die Politik will sich dieser Bitte nicht verschließen.

Höingen - Interessante Nachricht aus der heimischen Wirtschaft. So soll im Höinger Industriegebiet ein Parkplatz mit über 100 Stellflächen entstehen. Und sowohl in der Politik als auch in der Verwaltung stößt das Vorhaben auf Zustimmung.

Denn der Planungs- und Umweltausschuss hat in seiner jüngsten Sitzung am vergangenen Dienstag einstimmig für die erforderliche Änderung des Bebauungsplanes gestimmt.

Dabei geht es um die im Bereich des betreffenden Bebauungsplanes angesiedelte Firma Deutenberg Drahttechnik, die sich – so die Verwaltung in ihrer öffentlichen Vorlage – in den vergangenen Jahren stetig weiterentwickelt habe. „Aufgrund der positiven Betriebsentwicklung benötigt die Firma zusätzliche Flächen zwecks Anlegung von Mitarbeiterparkplätzen“, heißt es wörtlich.

Und in dem Zusammenhang erinnert die Verwaltung daran, dass im Jahr 2010 die Firma einen Antrag gestellt hat, eine benachbarte Fläche entlang der östlichen Straßenseite „Auf den Geeren“ für die Anlegung eines Pkw-Parkplatzes erwerben zu können. Bei diesem Grundstück handele es sich um eine ökologische Ausgleichsfläche zum Bebauungsplan Nr. 92 „Industriegebiet Höingen Teil IX“.

Teilfläche erworben

Nach diesem Bebauungsplan sind für diese Fläche Festsetzungen getroffen worden, wobei eine zunächst geplante Bepflanzung auf der für den Parkplatz vorgesehenen Fläche „nicht durchgeführt“ worden sei.

Zwischenzeitlich habe die Firma Deutenberg Drahttechnik eine etwa 4700 Quadratmeter große Teilfläche von der Gemeinde Ense in der Gemarkung Höingen erworben. Der Kaufvertrag sei aber unter die aufschiebende Bedingung gestellt worden, für das erworbene Areal ist bis zum 31. Dezember eine Änderung des Bebauungsplanes vorzunehmen, um die planungsrechtlichen Voraussetzungen für die Anlage einer Parkplatzanlage zu schaffen.

Und wie Hubert Wegener in der Sitzung auf Nachfrage ergänzte, sollen auf der betreffenden Fläche „über 100 Parkplätze“ entstehen, die vorhandene Streuobstwiese aber erhalten bleiben.

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