Politik macht Weg für dritten Kunstrasenplatz in Ense frei - jetzt ist der HSV am Zug  

+
Drei Bedingungen muss der Höinger SV jetzt noch erfüllen, damit der Naturrasen in einen Kunstrasen umgebaut wird.

Bremen - Die Höinger Kicker haben Planungssicherheit. Denn mit der Verabschiedung des Doppelhaushaltes 2019/2020 hat die Politik auch den Weg für das neue Sportstätten-Konzept freigemacht.

Und das sieht bekanntlich den Bau eines dritten Kunstrasenplatzes in Höingen vor, insofern der Club die daran geknüpften Bedingungen erfüllt.

Und die bestehen aus drei Komponenten: So führt nur eine „dauerhafte Kooperation“ des Höinger SV mit dem FC Ense dazu, dass die 300 000 Euro für den Bau eines dritten Kunstrasenplatzes in Höingen auch tatsächlich gewährt werden. Zudem muss der Nebenplatz aufgegeben werden und die Zustimmung der Breitensport-Abteilung zur Umwandlung des bisherigen Naturrasens in einen Kunstrasen vorliegen. 

SPD-Fraktionschef Bruno Löher begrüßte in seiner Haushaltsrede am Dienstagabend die Entwicklung ausdrücklich und dankte dem Vorsitzenden des Gemeindesportverbandes für sein „unermüdliches Engagement“ in der Sache. Er habe „einen Superjob gemacht“ und letztlich auch die Politik überzeugt.

FDP-Fraktionschef Christian Brunnberg sprach von einem „mutigen, aber auch sehr sinnvollen Schritt“, der zu dem vereinbarten Konsens geführt habe. Bekanntlich hatte die Politik den Gemeindesportverband gebeten, in Kooperation mit den Fußball-Vereinen ein Sportstätten-Konzept zu entwickeln. 

Auch BG-Fraktionschef Andreas Vetter griff das Thema auf. So sei man nun auf der Zielgeraden, sollte die Vorgabe für die Auszahlung des Zuschusses erfüllt werden.

Vorgesehen ist, für einen dritten Kunstrasen in Höingen 165.000 Euro in 2019 und weitere 135.000 Euro in 2020 locker zu machen. Insgesamt kalkuliert man die Gesamtkosten mit rund 450 000 Euro, so dass der HSV 150.000 Euro beisteuern müsste.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert.

Hinweise zum Kommentieren: Auf soester-anzeiger.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare