Planung für Kapellen-Sanierung in Ense-Waltringen beginnt bei Null

+
100 000 Euro sollen die Maßnahmen kosten.

Waltringen – Die Planung für die Kapellen-Sanierung in Waltringen beginnt noch einmal bei Null.

Darauf haben sich die Kirchengemeinde St. Lambertus und das Erzbistum Paderborn in einem Gespräch verständigt.

So werde man vor Ort noch einmal die vorhandene Planung überarbreiten und danach die erforderlichen Schritte gehen. Ganz bewusst verzichtet man dabei auf die Festlegung von Fristen oder die Nennung eines konkreten Termins, bis wann die Arbeiten abgeschlossen sein sollen.

Das haben überstimmend Pastor Carsten Scheuenmann und Benjamin Krysmann, Pressesprecher des Erzbistums, gegenüber dem Anzeiger erklärt. An der Unterredung in Paderborn beteilgt waren neben Pastor Carsten Scheunemann sowie drei Mitgliedern des Kirchenvorstandes von St. Lambertus auch Carmen Matery-Meding als Leiterin des Bauamtes im Erzbischöflichen Generalvikariat.

Wobei beide Seiten betonen: Das Gespräch sei „sehr gut und konstruktiv“ verlaufen. Und es habe vor allem dazu gedient, entstandene Irritationen rund um die vorgesehene Renovierung der Marien-Kapelle in Waltringen auszuräumen.

So war wenige Tage vor der Feier zum 350-jährigen Bestehen der Waltringer Kapelle am 18. August bekannt geworden, dass die ins Auge gefasste Sanierung des Gotteshauses nicht pünktlich zum Jubiläum umgesetzt, geschweige denn abgeschlossen werden könne. Und der von Paderborn angeführte Grund: In den einzelnen Schritten benötige die Maßnahme mehr Zeit, als ursprünglich angenommen, so dass sich die Durchführung verzögere. Zudem seien die Unterlagen nicht vollständig gewesen. Eine Mitteilung, die vor Ort für große Enttäuschung, mitunter auch Unverständnis gesorgt hatte. Denn immerhin, so die Verantwortlichen, plane man an dem Vorhaben bereits seit geraumer Zeit, hielt sogar im November eine genehmigte Ausführungsplanung in Händen.

Die Arbeiten sollen umfangreiche Ausmalungen an Decke und Wänden, die Behebung von Feuchtschäden, die Reparatur der Orgel und die Instandsetzung Außentreppe zur Sakristei instandgesetzt werden. Ein besonderer Wunsch aus Paderborn ist die Anlage eines „differenzierten Zugangs“. Das bedeutet, dass die Kirche auch außerhalb von Messzeiten aufgesucht werden kann – jedoch nur in einem durch Glas gesicherten Vorraum.

Die Gesamtkosten der Maßnahmen sollen sich auf etwa 100.000 Euro belaufen, wovon die Hälfte als Zuschuss aus Paderborn kommt.

Mit dem jetzt verabredeten Vorgehen unterstreichen beide Seiten, dass an der Sanierung der Kapelle definitiv festgehalten wird,. „Die Planungen weiter laufen“, so Pastor Carsten Scheunemann und Pressesprecher Benjamin Krysmann. Wann indes die erste Hl. Messe in der frisch renovierten Marien-Kapelle gefeiert werden kann, lässt man bewusst offen, um keinen Druck aufzubauen und am Ende möglicheweise nicht erfüllbare Erwartungen zu wecken.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert.

Hinweise zum Kommentieren: Auf soester-anzeiger.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare