Ausbau

Parkverbot während der Erntezeit auf dem Haarweg in Höingen

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Eine Verkehrsberuhigung soll der Haarweg-Ausbau mit sich bringen, der nach intensiven Diskussionen Ende Oktober in Angriff genommen worden war.

Bremen/Höingen – Die Verwaltung kann sich vorstellen, während der Erntezeit auf dem neu ausgebauten Haarweg in Höingen ein Parkverbot auszusprechen.

So könnte man den Landwirten entgegen kommen, die durch die Verengung der Fahrbahn mittels einer Verkehrsinsel Probleme bei Nutzung der Trasse mit ihren landwirtschaftlichen Maschinen sehen. Ein generelles Parkverbot, wie vereinzelt gewünscht, lehnt Enses Beigeordneter Andreas Fresen als zu weitgehend ab, wie er im Gespräch mit dem Anzeiger erläuterte.

Das letzte Wort bezüglich eines Parkverbotes spreche allerdings ohnehin der Kreis, mit dem ein derartiger Vorgang abzustimmen sei. Wobei für Andreas Fresen fest steht: Die Breite der Fahrbahn mit 3,60 Meter zwischen den Bordsteinen sei ausreichend, auch für Busse und landwirtschaftliche Maschinen sei ein Begegnungsverkehr in der Straße bei gegenseitiger Rücksichtnahme möglich. Hinzu komme, dass die Bordsteine als überfahrbare Rundborde angelegt seien. 

Klar aber auch: Die geschaffene Verkehrsinsel werde bepflanzt. Und genau damit ist auch der Beschluss des Bau- und Verkehrsausschusses aus dem September des vergangenen Jahres umgesetzt.

Einstimmig hatte sich das Gremium für diese Ausbau-Variante entschieden, die mit Blick auf den Einbau einer Verkehrsinsel schon einen Kompromiss darstellte. Denn gedacht nämlich war zwischenzeitlich an zwei solcher Bauwerke, wovon man nach einem Ortstermin im Mai 2019 mit den betroffenen Anliegern und Landwirten jedoch Abstand nahm.

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