Oberenser Schützen wollen mit weniger Hallenvermietungen für weniger Lärm sorgen 

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Die Führungsmannschaft der Oberenser Schützen – hier zusammen mit den Präsides Pastor Carsten Scheunemann und Pfarrer i.R. Josef Dohmann – geht davon aus, dass mit dem Bau der neuen Lagerhalle noch in diesem Jahr begonnen werden kann.

Oberense – Weniger Lärm durch weniger Hallenvermietungen. Die Oberenser Johannes-Schützen wollen mit diesem Schritt auf die Bedürfnisse der Anlieger reagieren. 

Um die damit einhergehenden Einnahmeverluste auszugleichen, hat die Bruderschaft am Samstagabend einstimmig beschlossen, die Preise zu erhöhen.

„Das ist ein Kompromiss, den man eingehen kann“, warb Rainer Busemann in einer seiner letzten Amtshandlungen für die Annahme des Vorstands-Vorschlags. 

Dabei fiel die Idee des Führungsteams auf fruchtbaren Boden. Denn ohne Wortmeldung stimmte die Versammlung der Vorhaben zu. Sehr zur Freude von Rainer Busemann. „In anderen Bruderschaften hätte man dafür wesentlich länger gebraucht“, dankte er den Mitgliedern.

Allerdings hat der scheidende Schützenchef auch deutlich gemacht, dass man wohl nur mit diesem Schritt dem von allen Seiten erhofften Ergebnis näher komme.Denn alle bisher eingeleiteten Maßnahmen hätten nicht zu einer Lärmminderung geführt.

Insofern sei man überein gekommen, es nun mit der Reduzierung der Hallenvermietungen zu versuchen. Die damit allerdings auch verbundenen Einnahmeverluste will man durch eine Erhöhung der Preise ausgleichen. So zahlen Nicht-Mitglieder für die Halle jetzt 350 statt 200 Euro, Mitglieder 175 statt 100 Euro und Vereine statt 200 nun 275 Euro. Beim Vorraum gelten ab sofort folgende Konditionen: Nicht-Mitglieder zahlen 175 statt 100 Euro, Mitglieder 100 statt 60 Euro.Mit wenigen Worten ging Rainer Busemann auch auf den geplanten Neubau einer Lagerhalle ein, die ebenfalls zur Lärmminderung beitragen soll. Hier zollte er Verwaltung und Politik ein Lob für die gute Zusammenarbeit. Sobald alle planungsrechtlichen Hürden genommen seien und die Genehmigungen vorlägen, solle es aller Voraussicht nach noch in diesem Jahr losgehen.Freuen können sich übrigens die Mitglieder des Jugendrotkreuzes (JRK) in Ense. So kündigten die Schützen an, dass der Bezirk dem Nachwuchs eine Spende zukommen lassen wird. Damit solle der Einnahmeverlust abgefedert werden, der durch die wegfallende Kronkorkensammlung infolge der Bringhof-Schließung entstehe. Weiteres Geld geht an das Kinderhospiz in Soest sowie Pater Josef in Indien.

Als eine der ersten Amtshandlungen leitete der neue Brudermeister Benedict Schlösser nach der Bestätigungswahl von Vize-Brudermeister Elmar Suermann sowie der Neuwahl von Geschäftsführer Helmut Peters auch die Wahl von elf weiteren Vorstandsmitgliedern: Und einstimmig bestätigt wurden Bernd Brinkmann, David Danne-Rasche, Frank Ebel, Elmar Grobe, Winfried Junker, Thomas Kaup, Thomas Lehnen, Wymar Schlösser, Meinolf Tillmann, Andreas Vetter und Manfred Vollmer. Für Rainer Busemann rückt David Vetter in den Vorstand nach.

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