SG Oberense holt Wasser aus 75 Metern Tiefe 

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Die Grundwasserbohrung für den Brunnen erläuterten der Geschäftsführer der SG Oberense Hendrik Münstermann (rechts) und der Geschäftsführer der beauftragten Firma Bunse Bohr und Brunnenbau Lars Findler.

Oberense – Ressourcen schonen und Folgekosten vermeiden, das sind die Gründe für die Bohrung eines Grundwasserbrunnens am Sportgelände der Sportgemeinschaft Oberense.

Ressourcen sparen will man, weil man kein wertvolles Trinkwasser zum Gießen des Platzes mehr nutzen möchte. Folgekosten werden vermieden, weil durch die stetige Bewässerung die Grasnarbe nicht so rasch verbrannt wird und so kein Rasenplatz neu angelegt werden muss. Und nicht zuletzt spart man Kosten, da man zur Bewässerung des Platzes nicht mehr auf den örtlichen Trinkwasseranbieter zurückgreifen muss. 

75 Meter geht man in die Tiefe bei einem Bohrloch-Durchmesser von 22 Zentimetern. Zusätzlich wird Filterkies eingefüllt, der die Lebensdauer des Bohrlochs positiv beeinflusst, erläutert Lars Findler vom beauftragten Bohr und Brunnenbauer. „Alle verbauten Materialien sind Trinkwasser geeignet“, verweist der Geschäftsführer auf die gute Grundwasserqualität.

3.000 Liter pro Stunden kann die fertige Installation fördern, den Platz wird man sechs Stunden in der Nacht bewässern. Verschiedene Bodenschichten würde man durchbohren, wobei man immer wieder auf Wasserblasen stoße. Dort sind Gesteinsschichten, die Wasser nicht abfließen lassen, aber nichts mit dem eigentlichen Grundwasser zu tun haben, sondern nur Oberflächenwasser sind.

Gerade in den 60er- und 70er-Jahren hätte man so gearbeitet, was später viele Brunen zum Versiegen gebracht hätte. Daraus resultiert die Tiefe, die bei der Bohrung notwendig ist.

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