Neuerungen: Das ändert sich an der Europaschule in Ense-Höingen  

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Den Außenbereich zwischen den beiden Betreuungsräumen möchte man umbauen, um so einen weiteren Raum von 53 Quadratmetern für die Betreuung zur Verfügung zu stellen. Die Fassade an der Nordseite soll neu gestaltet werden.

Höingen – Die Europaschule Höingen benötigt zusätzlichen Raum und soll diesen auch bekommen.

So spricht sich die Verwaltung dafür aus, die Erweiterung der Einrichtung konkret vorzubereiten. Die Bereitstellung von Haushaltsmitteln soll für das Jahr 2021 in Aussicht gestellt werden.

„Die Betreuungsangebote an der Grundschule Höingen werden gut in Anspruch genommen und verzeichnen eine steigende Tendenz“, so die Verwaltung in ihrer Vorlage für den Schulausschuss am Dienstag, 19. November, um 18 Uhr im Rathaus. Eine Fortsetzung dieser Tendenz sei zu erwarten, da bereits in den Kindergärten immer häufiger die lange Betreuungszeit von 45 Wochenstunden von den Eltern gewählt werde.

In der Grundschule Höingen sind aktuell 70 Kinder für die Betreuung „8 bis 1“ und weitere 47 Kinder für die Offenen Ganztag angemeldet. Für die Betreuung dieser Kinder werden bisher zwei Klassenräume genutzt. Das Mittagessen wird in einem kleineren Nachbarraum bereitgestellt; dort wird auch gegessen. Gerade in der Mittagszeit aber würden sich die Betreuungsangebote sowohl zeitlich als auch räumlich überschneiden, so dass es immer wieder zu Engpässen komme. Dann nämlich träfen Mittagessen, Hausaufgabenbetreuung und Spielzeit auf engem Raum zusammen, „so dass ein geordneter Ablauf und eine für die Hausaufgaben notwendige Ruhe nicht immer gewährleistet werden kann“, fasst man im Rathaus die Situation zusammen.

Zur Verbesserung der Situation bestehe die Möglichkeit, den Außenbereich zwischen den beiden Betreuungsräumen zu umbauen und so einen weiteren Raum von 53 Quadratmetern für die Betreuung zur Verfügung zu stellen. Hierfür wird nach überschlägiger Berechnung mit Investitionskosten von ca. 150.000 Euro gerechnet. Diese Mittel stehen im Doppelhaushalt 2019/2020 der Gemeinde aber nicht zur Verfügung. Bei positivem Votum des Ausschusses beziehungsweise des Rates kann die Maßnahme in 2020 jedoch weiter konkretisiert und in 2021 umgesetzt werden, wenn im Haushalt 2021 entsprechende Mittel bereitgestellt werden. Die Schulleitung bestätige den Bedarf für diesen weiteren Raum und sei mit dem Zeitplan einverstanden, lässt man die Politik wissen.

Doch damit nicht genug: Im Rahmen des Förderprogramms „Heimat-Werkstatt“ wird den Kommunen die Möglichkeit eingeräumt, Gebäudeteile künstlerisch zu gestalten. Im Einvernehmen mit der Schulleiterin der Gemeinschaftsgrundschule Höingen würde sich hierfür insbesondere die Fassade des Schulgebäudes zur Nordseite hin mit einer Größenordnung zwischen 50 bis 60 Quadratmetern anbieten, eventuell unter Einbeziehung der Fassaden zum Schulhof hin. Durch das Förderprogramm Heimat-Werkstatt können Akteure und Bürger ein optisches Kunstwerk entwickeln und verwirklichen. 

Voraussetzung des Förderprogramms ist, dass sich das Projekt auf das Thema Heimat bezieht und das Projektvolumen mindestens 40 000 Euro beträgt. Ein erstes Abstimmungsgespräch mit der Bezirksregierung Arnsberg hat kürzlich stattgefunden. Im Rahmen dieses Förderprogramms wird eine Bezuschussung von 60 Prozent in Aussicht gestellt. Bei der Umsetzung dieses Projektes sind die hierfür erlassenen Grundsätze zu beachten, die unter anderem vorsehen, dass Bürger im Rahmen von Workshops in das Projekt einbezogen werden und sich aktiv beteiligen können. 

Die Europagrundschule Höingen hat bereits signalisiert, eigene Gestaltungsvorschläge zu entwickeln. Da auch hierfür im Doppelhaushalt 2019/20 der Gemeinde keine Haushaltsmittel zur Verfügung stehen, kann erst 2021 die Umsetzung erfolgen. Bei einem positivem Votum des Ausschusses sowie später des Rates kann die Maßnahme in 2020 weiter konkretisiert und der Fördermittelantrag gestellt werden. Die Umsetzung ist dann für 2021 vorgesehen, sofern entsprechende Haushaltsmittel bereitgestellt werden.

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