Um Staus vorzubeugen

Neue Parkplätze am Riesenberg

Genügend Platz auf der Fahrbahn will die Verwaltung schaffen, sodass der Verkehr an den abgestellten Pkw vorbeifließen kann.
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Genügend Platz auf der Fahrbahn will die Verwaltung schaffen, sodass der Verkehr an den abgestellten Pkw vorbeifließen kann.

Die Straße „Am Riesenberg“ in Niederense wird derzeit viel befahren. Nicht nur, weil die Straße die L 745 mit der Möhnestraße in Richtung Neheim verbindet, auch die aktuelle Sperrung der K8 in Richtung Günne bringt immer mehr Autofahrer dazu, diese Strecke als Umleitung zu nutzen. Dort sollen bald Parkplätze für einen besseren Verkehrsfluss sorgen.

Niederense – Am Riesenberg entstehen nämlich regelmäßige Verkehrsstauungen, denn in der Straße parken Anwohner und deren Gäste dauerhaft auf der Fahrbahn. Vor allem die Fahrzeuge, die in Richtung der Möhnestraße unterwegs sind, müssen deshalb bei Gegenverkehr erst einmal warten. Und das kann sich ziehen. „Teilweise staut sich der Rückstoß bis zur Tankstelle“, erzählt Klaus Holin vom Ordnungsamt der Gemeinde.

Betroffen von der stillstehenden Blechschlange ist vor allem der Bereich des Riesenbergs zwischen der Poststraße und dem Neuen Weg im südlichen Teil der Straße. Das Parken auf der Fahrbahn ist hier erlaubt, das will die Gemeinde so auch beibehalten. Allerdings müssen die parkenden Autos irgendwie von der Straße, um die Stauproblematik in den Griff zu bekommen.

Stellflächen zur Hälfte auf dem Gehweg

Die Lösung dafür sollen Parkflächen sein, die zur Hälfte auf den Gehweg verlagert werden. Eine Hälfte des Autos würde dann auf besagtem Fußweg stehen, die andere auf der Straße bleiben. So will die Gemeinde genügend Platz auf der Fahrbahn schaffen, sodass der laufende Verkehr an den abgestellten Pkw vorbeifließen kann. „Der Gehweg ist hierfür breit genug“, erklärt Dennis Schröder, der zuständige Fachbereichsleiter. Großartige Kosten sollen durch die neuen Parkflächen nicht entstehen, schließlich werden die Markierungen nur auf den Boden gemalt.

Platz für sieben bis acht Autos

Der Kreis als zuständiges Verkehrsamt und Straßen-NRW haben dem Plan der Verwaltung bereits zugestimmt, jetzt muss also nur noch die Markierung aufgetragen werden. „Das macht der Kreisbauhof“, sagt Holin. Um die Parkflächen visualisieren zu können, muss allerdings auch das Wetter mitspielen. „Daher werden solche Arbeiten ab Ostern durchgeführt“, meint Schröder. „Es konnte ja niemand ahnen, dass das Wetter schon Ende Februar so schön wird.“

In einigen Wochen sollen die Parkplatzmarkierungen dann aber endlich da sein und Abstellflächen für sieben bis acht Pkw schaffen.

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