Eiche gefällt

Neue Biber-Spuren an der Ruhr: „Hat ganz schön was drauf, ...der Bursche“

Am Ende konnte die Eiche dem Biber nicht mehr standhalten. Der Baum ist in Richtung Ruhr gefallen.
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Am Ende konnte die Eiche dem Biber nicht mehr standhalten. Der Baum ist in Richtung Ruhr gefallen.

Die Eiche war gesund und rund 50 Zentimeter dick, das hat einen Biber nicht aufgehalten sie zu fällen.

Hünningen - Anzeiger-Leser Helmut Weber aus Höingen hat die Spuren des Tieres flussabwärts, unterhalb der Füchtener Brücke gefunden und dokumentiert.

Helmut Weber schreibt dazu: „Hat ganz schön was drauf, ...der Bursche.“ Die Mitglieder des Enser Angelvereins hatten bereits vor rund drei Jahren erste Fraßspuren des Nagetiers entdeckt. Am 24. und 27. Januar hatte Jürgen Schwegmann aus Bremen den Nager jeweils mit einer Wildtierkamera abgelichtet.

Biberpopulation vor 150 Jahren verschwunden

Rund 150 Jahre ist es her, hatte der Kreis Soest mitgeteilt, dass es letztmals eine Biberpopulation an der Ruhr gegeben hat. Hinweise auf diese sogenannte Möhnepopulation stammen demnach aus dem Jahr 1877.

Aber nicht ausschließlich an der Ruhr, sondern auch am Enser See im Naturschutzgebiet Moosfelder Ohl bei Niederense, im weiteren Verlauf der Möhne, parallel zur Möhnestraße in Richtung Günne sowie bei Waltringen am Bremer Bach wurden Fraßspuren gefunden. Noch steht nicht fest, ob das Tier auf der Durchreise ist oder nicht. 

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