Nachdenken über neuen Standort für die "Enser Messetage" in 2021

Unbefriedigend und ungelöst ist für den Initiativkreis die Parkplatzsituation in der Ortsmitte.

Bremen – Eine Stärkung der Wirtschaftsförderung im Rathaus wird vom Initiativkreis unterstützt. „Wir begrüßen die Aussage von Bürgermeister Hubert Wegener auf der MeTa“, so der Vorsitzende Ralf Hettwer. Gleichzeitig bringt er eine mögliche Neuerung für die „Enser Messetage“ ins Spiel.

Bekanntlich hatte der Verwaltungschef angekündigt, der Wirtschaftsförderung im Rathaus künftig mehr Gewicht zu verleihen und personell aufzuwerten. Dabei schwebt ihm vor allem zunächst die Schaffung einer Schnittstelle vor, die die Arbeit in der Verwaltung und das ehrenamtliche Engagement des Initiativkreises verknüpft.

Einlassungen, mit denen er bei Ralf Hettwer offene Türen einrennt. Wobei der Vorsitzende des Initiativkreises daran erinnert, schon vor geraumer Zeit einen Vorstoß in diese Richtung gestartet zu haben. Damals ging es um einen Sitz mit beratender Stimme im Haupt- und Wirtschaftsförderungsausschuss. Ein Ansinnen, das weder Politik noch Verwaltung positiv aufgriffen. 

Wobei Ralf Hettwer unterstreicht, dass die Zusammenarbeit zwischen Initiativkreis und Gemeinde „sehr gut“, sei, auch wenn es in letzter Zeit zu leichten Eintrübungen durch personelle und strukturelle Veränderungen im Rathaus gekommen sei. Das Plädoyer für eine Stärkung der Wirtschaftsförderung im Rathaus dürfe aber nicht als Wunsch des Initiativkreises nach der Übernahme von Verwaltungsaufgaben missverstanden werden. In jedem Fall werde man in dieser Frage auf Politik und Verwaltung zugehen.

Denn Handlungsbedarf sieht Ralf Hettwer definitiv: Nach wie vor ungelöst sei die unbefriedigende Parkplatzsituation in der Bremer Ortsmitte, dem Bereich Poststraße/Riesenberg in Niederense oder dem Industriegebiet in Höingen. Hier werde seitens der Unternehmen seit geraumer Zeit eine Verbesserung der Infrastruktur gewünscht, etwa die Schaffung eines Lkw-Stellplatzes samt WC-Anlage. „Auch wenn es sicher berechtigte Bedenken gibt. Wir müssen das anpacken“, so Ralf Hettwer. 

Wobei gerade dieses Beispiel für ihn zeigt: Ein Wirtschaftsförderer muss auf die Firmen zugehen, sich vor Ort auskennen und mit Ense identifizieren. Personelle Lösungen, die einzig darauf abzielen, Fachkräfte über kreis- oder landesweite Programm anzuwerben, betrachtet er skeptisch. Sorgen macht Ralf Hettwer vor allem die „Bestandspflege“ ansässiger Betriebe. Sie sei „auf der Strecke geblieben“. Vor allem kleinere Unternehmen müsse man mit Förderprogrammen unterstützen. 

Interessant ist die Aussage von Ralf Hettwer zu den „Enser Messetagen“. Diese würden 2020 zwar definitiv wieder in der Hubertushalle in Niederense stattfinden. Der Vorstand überlege allerdings schon seit geraumer Zeit, die Leistungsschau auch einmal an einem anderem Ort durchzuführen.

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