Niederense und Oberense

Modernisierung der Flutlicht-Anlagen: Sportvereine warten auf Fördergeld

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Der Kunstrasenplatz in Niederense ist noch in einem gutem Zustand, das ändert aber nichts daran, dass die Fußballer in den Abendstunden nicht mehr trainieren können. Nämlich immer dann, wenn das Licht ausgeht. Die Modernisierung der Flutlichtanlage ist einer von vier Punkten auf der Liste der Gemeinde, die mithilfe von Fördergeldern realisiert werden sollen.

Ense – Dazu zählen außerdem die Verlegung einer neuen Trinkwasserleitung zum Vereinsheim des ETC Ense, die Erneuerung der Schießsportanlage und der Heizung im Sportheim der Niederenser Sportschützen sowie die Erneuerung der Flutlichtanlage am Rasenplatz in Oberense. 

Um Fördergelder aus dem Investitionspakt zur Förderung von Sportstätten zu erhalten, muss am Donnerstag, 3. September, der Rat der Gemeinde Ense zustimmen. Denn Antragsberechtigt ist ausschließlich die Gemeinde, die die Mittel anschließend an die Vereine weiterleiten kann. 

Die Zeit wird knapp: Bis zum 16. Oktober müssen die Förderanträge von der Gemeinde gestellt werden, sonst fließt kein Geld – für das Jahr 2021 endet die Frist bereits am 15. Januar. Werden die Projekte aus Ense unterstützt, winkt eine Förderung von 100 Prozent. 75 Prozent würde der Bund, 25 Prozent das Land NRW bezahlen. 

40.000 Euro für Trinkwasserleitung

Für die neue Trinkwasserleitung zum Vereinsheim des Tennisclubs werden 40 000 Euro veranschlagt. Da die Wasserleitung nicht frostsicher verlegt ist, muss das Wasser in den Wintermonaten abgestellt werden. Die Nutzung des Vereinsheims ist dann nur sehr eingeschränkt möglich, heißt es von der Verwaltung. 

Auch für die Flutlichtanlage in Niederense liegen die ermittelten Kosten bei rund 40 000 Euro. Die aktuelle Stromversorgung sei ausgelastet, da an der Flutlichtanlage auch noch das Anglerheim angeschlossen ist. In der Vergangenheit ist die Anlage mehrfach ausgefallen. Mit neuer LED-Technik könnte die Stromversorgung der mehr als 30 Jahre alten Anlage wieder gesichert werden, da diese einen geringeren Verbrauch hat. 

Auch in Oberense ist die Flutlichtanlage in dieses Alter gekommen. Bereits vor vier Jahren hatte sich der Verein für eine Erneuerung der Anlage eingesetzt. Mit dem Fördergeld soll das nun klappen. Da in Oberense auch die vier Gittermasten ersetzt werden müssten, wird mit Kosten in Höhe von rund 49 000 Euro gerechnet. Die Tiefbauarbeiten würden wohl 8000 Euro kosten. 

Die St.-Hubertus-Sportschützen in Niederense wollen ihre fast 40 Jahre alte Schießsportanlage durch eine elektronische Variante ersetzen. Außerdem sollen die alten Nachtspeicheröfen der Heizung durch vier platzsparende Wandkonvektoren ersetzt werden. Kostenpunkt: rund 27 000 Euro. Stimmt der Rat zu, will die Verwaltung die Anträge möglichst schnell auf den Weg bringen.

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