Metrio für die SPD ein „Vorzeige-Unternehmen“

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Einen Blick ins Unternehmen gewährte Ulrich Düser (zweiter von links) dem heimischen SPD-Bundestagsabgeordneten Wolfgang Hellmich (dritter von rechts). Auch Bürgermeister Hubert Wegener (links) sowie Bruno Löher, Ursula Post und Karl-Heinz-Conrady (von rechts) gehörten zur Delegation.

HÖINGEN -  Für den hochkarätigen Gast sollte es nur das Beste sein. Und so nutzten am Mittwochmittag die heimischen Sozialdemokraten den Besuch ihres Bundestags-Abgeordneten Wolfgang Hellmich nicht nur, um ihm das Höinger Industriegebiet zu zeigen.

Mit einem einstündigen Abstecher machten die Genossen ihren Besucher dort dann auch mit der Firma Metrio bekannt, einem „Vorzeige-Unternehmen“, wie Fraktionschef Bruno Löher in Anwesenheit auch von Bürgermeister Hubert Wegener nicht ganz ohne Stolz wissen ließ.

Dabei blieb es dem geschäftsführenden Gesellschafter Ulrich Düser überlassen, den Werdegang der Firma nachzuzeichnen. Danach sei aus einer vor mittlerweile 15 Jahren geborenen Geschäftsidee „ein florierendes Unternehmen“ geworden, das im Bereich der Rohr- und Profilbearbeitung mittels Lasermaschinen in Deutschland zwischenzeitlich nahezu „einzigartig“ sei. Maßgeschneidert könne man den Kunden Komplettlösungen bei der Bearbeitung von Rund- und Rechteckrohr sowie Sonderprofilen anbieten. Eine Geschäftsidee, die sich am Markt etabliert habe. Sichtbarstes Zeichen: Mittlerweile beschäftige man 25 Mitarbeiter, laufe der Betrieb zwei- bis dreischichtig, so Ulrich Düser. Wobei ihm und seinem Mitgeschäftsführer Wolfgang Peuker wichtig sei, weiter „Technologieführer“ bleiben zu wollen.

Doch der hochrangige Besucher sollte nicht nur einen guten Eindruck von der außergewöhnlichen Schlagkraft der heimischen Wirtschaft mit ins ferne Berlin nehmen. Auch den Wunsch nach einer angemessenen finanziellen Ausstattung der Gemeinde gab man Wolfgang Hellmich mit auf den Weg. Nur so nämlich sei es möglich, die verkehrliche Anbindung des Gewerbegebietes weiter zu verbessern und auch innerhalb des Gebietes für eine adäquate Infrastruktur zu sorgen.

Ums Geld war es dabei auch in einem knapp zweistündigen Vier-Augen-Gespräch zwischen Wolfgang Hellmich und Bürgermeister Hubert Wegener zuvor im Rathaus gegangen. Und auch hier bat der Verwaltungschef den Bundestagsabgeordneten darum, sich in Berlin für eine Entlastung der Kommunen stark zu machen, vor allem, was die Soziallasten angehe. Am Nachmittag schaut sich Wolfgang Hellmich dann auch noch in der „Heideresidenz“ am Rochollweg um. Abends folgt nach einer Sprechstunde im Rathaus noch eine öffentliche Veranstaltung in der Höinger Gaststätte Schwarze. - det

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