Interview: Mehr als „nur“ ein Event-Veranstalter

Ralf Hettwer ist heute seit 100 Tagen erster Vorsitzender des Initiativkreis Ense.

ENSE -  Das 12. Haareselrennen ist gerade erfolgreich über die Bühne gegangen und lockte trotz ungünstiger Wetterprognosen gut 3 000 Besucher nach Bremen. Ralf Hettwer ist am heutigen Mittwoch genau seit 100 Tagen erster Vorsitzender des Initiativkreis Ense.

Im Interview mit Anzeiger-Redakteur Detlev Stute erläutert er unter anderem, warum er möchte, dass der Initiativkreis nicht nur als Veranstalter von Events wahrgenommen wird. Das Interview in voller Länge lesen Sie heute in der Printausgabe des Werler Anzeigers.

Herr Hettwer, Sie sind mittlerweile 100 Tage im Amt. Wie fällt Ihre Analyse aus? Was läuft prima, wo ist Optimierungsbedarf?

Ralf Hettwer: Mein Fazit nach meinen ersten 100 Tagen im Amt fällt absolut positiv aus. Ich hatte in dieser Zeit viele interessante Gespräche mit wirklich durchweg nur positiv eingestellten Menschen in Bezug auf die Arbeit des Initiativkreises. Ein Highlight war sicherlich der Besuch des ZDF-Fernsehgartens, wo wir Ense und das Enser Haareselrennen präsentieren durften. Positiv läuft besonders die Arbeit der einzelnen Arbeitskreise, in denen die verschiedenen Veranstaltungen des Initiativkreises vorbereitet werden. Von der Bereitschaft der Mitglieder, die ich angesprochen habe, bezüglich der Mitarbeit in den Arbeitskreisen, bin ich sehr begeistert. Ebenso bin ich mit der Zusammenarbeit mit der Gemeinde Ense und auch mit der Presse absolut zufrieden. Seitens der Gemeinde kamen sofort zu Beginn meiner Amtszeit jegliche Angebote zur Unterstützung.

Wo sehen Sie noch Verbesserungsbedarf?

Hettwer: Verbesserungsbedarf sehe ich in der Außendarstellung des Initiativkreises. Meiner Meinung nach, ist nicht für jeden klar, wofür der Initiativkreis eintritt. Ich würde es begrüßen, wenn wir mehr herausstellen könnten, dass unser Hauptaugenmerk auf der Vertretung der Kaufleute liegt. Wir möchten diese gerne in allen Fragen unterstützen. Viele sehen unseren Verein „nur“ als Veranstalter der unterschiedlichen Events an. Dies ist sicherlich auch richtig, allerdings sehe ich die Hauptaufgabe in der Förderung der Wirtschaft in Ense. Auch die Gewinnung neuer Mitglieder werden wir in Zukunft in den Vordergrund stellen. Hier haben wir in meiner bisherigen Amtszeit bereits ein Zeichen gesetzt und freuen uns schon über sieben neue Mitglieder. Bei der Mitgliederneuwerbung sind natürlich auch alle gefragt, die schon dem Initiativkreis angehören.

Sie wollen den Initiativkreis sicher nicht nur verwalten. Welche neuen Akzente möchten Sie setzen?

Hettwer: Den ersten Akzent haben wir ja bereits mit der Premiere der Veranstaltungsreihe „Business and Lunch“ gesetzt, die in meinen Augen sehr gut gelaufen ist. Weiterhin planen wir in einem Arbeitskreis die Neugestaltung des Neujahrsempfanges, welcher am 10. Januar 2014 in der Hubertushalle in Niederense stattfinden wird. Dieser wird erstmalig zusammen mit der Gemeinde durchgeführt. Die Ausbildungsmesse „amie“ soll im nächsten Jahr an Attraktivität für Enser Schüler gewinnen. Auch hier beschäftigt sich bereits jetzt ein Arbeitskreis mit diesem Thema. Grundsätzlich ist die Optimierung der einzelnen Veranstaltungen sicherlich immer ein Thema.

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