Maag GmbH nimmt in Ense-Höingen im Juni 2020 Betrieb auf

+
Vor Ort machte sich gestern Maag-Geschäftsführer Ansgar Schonlau (rechts) mit Initiativkreis-Chef Ralf Hettwer (links) ein Bild von den Baufortschritten. Richtfest am 5 000 Quadratmeter großen Produktions- und Verwaltungsgebäude soll am 24. Januar sein. Für eine neue Maschine investiert das Unternehmen noch einmal 2,5 Millionen Euro.

Höingen – Der Bau des 5 000 Quadratmeter großen Produktions- und Verwaltungsgebäudes der Firma Maag im Höinger Industriepark liegt voll im Zeitplan, so dass am 24. Januar Richtfest gefeiert und im Juni 2020 der Betrieb aufgenommen werden soll.

Das hat Geschäftsführer Ansgar Schonlau am Mittwochmorgen  bei einem Besuch der Baustelle im Gespräch mit dem Anzeiger erklärt. 

Gleichzeitig bekräftigte er, dass der Umzug des Unternehmens von Iserlohn nach Höingen auch mit der Schaffung von neuen Arbeitsplätzen verbunden ist.

In diesem Zusammenhang machte er den 500 ehemaligen Kettler-Mitarbeitern Mut, sich zu bewerben.

Momentan beschäftigt die Maag GmbH 80 Mitarbeiter, befindet sich aber auf Expansionskurs. So sei die Auftragslage gut, steige der Umsatz, so dass neben der Investition von rund sechs Millionen Euro für das Gebäude weitere 2,5 Millionen Euro für eine neue Maschine ausgegeben werde, machte Ansgar Schonlau deutlich. 

Umgezogen in den zukünftigen Stammsitz von Maag nach Höingen werde bereits ab Mai, und zwar unter laufender Produktion, so Ansgar Schonlau.

Und dass Nachhaltigkeit für das Unternehmen eine sehr wichtige Rolle spielt, zeigt sich an einem weiteren Detail: So denkt man darüber nach, dass Dach des Unternehmens mit einer Photovoltaik-Anlage auszurüsten.

Die Maag GmbH entwickelt „flexible Verpackungen, die den Wert, die Attraktivität und die Qualität der Ware (...) erhöhen.“ Dafür hat das Unternehmen Maag GmbH ein insgesamt 9 000 Quadratmeter großes Areal im Höinger Industriegebiet an der Straße Zum Sauerland erworben. 

Die Planungen wurden im Frühsommer öffentlich ausgelegt, ohne dass es Einwendungen gab. Am neuen Standort wird das Unternehmen im Drei-Schicht-Betrieb produzieren, so die Ankündigung. 

Initiativkreis-Chef Ralf Hettwer begrüßte die Ansiedlung von Maag gestern ausdrücklich. Ohnehin plädiere er für die Erweiterung von Betrieben im Industriepark. Allerdings „nur unter Begleitung und Rücksprache“ mit den Anwohnern.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert.

Hinweise zum Kommentieren: Auf soester-anzeiger.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare