Maag GmbH investiert 6 Millionen Euro am neuen Standort im Höinger Industriegebiet

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Vor Ort stellten Hauptgesellschafter Ansgar Schonlau (links) und Enses Beigeordneter Andreas Fresen die Planungen auf dem insgesamt 9 000 Quadratmeter großen Areal im Höinger Industriegebiet vor.

Höingen - 6 Millionen Euro wird die Maag GmbH investieren, um sich am neuen Standort im Höinger Industriegebiet niederzulassen. Dabei geht Hauptgesellschafter Ansgar Schonlau davon aus, im Frühsommer 2019 mit dem Bau des 5 000 Quadratmeter großen Produktions- und Verwaltungsgebäudes beginnen zu können. Mit der Fertigstellung rechnet er im Jahr darauf.

Das hat er am Freitag bei der Präsentation der Planungen im Rathaus im Gespräch mit dem Anzeiger erklärt, nach dem der Anzeiger bereits Mitte Juli erstmals über die Ansiedlung berichtet hatte.

Gleichzeitig dankte Ansgar Schonlau der Verwaltung für ihre große Unterstützung und „tolle Zusammenarbeit“ bei der Verwirklichung des Vorhabens in diesem Stadium. Das Unternehmen entwickelt nach eigenen Aussagen „flexible Verpackungen, die den Wert, die Attraktivität und die Qualität der Ware (...) erhöhen.“ 

Dabei hat die Maag GmbH ein insgesamt 9 000 Quadratmeter großes Areal im Industriegebiet an der Straße Zum Sauerland erworben, um die bestehenden Expansionspläne in die Tat umsetzen zu können. Am bisherigen Standort in Iserlohn nämlich, so Ansgar Schonlau, sei man wortwörtlich an die Grenzen gestoßen.

Die Maag GmbH wurde im Jahr 1982 durch Jürgen Maag gegründet und nach Umbrüchen und Neustrukturierungen Anfang 2018 von Ansgar Schonlau als Nachfolger übernommen. „Wir sind ein international ausgerichtetes, inhabergeführtes, fortschrittlich denkendes Unternehmen und bieten zuverlässige Lösungen für die Dienstleistung und Veredelung rund um flexible Verpackungen“, so die drei Gesellschafter Ansgar Schonlau, Lothar Bödingmeier, Bernd Hecking.

Das Leistungsspektrum reiche „vom hochwertigen HD Flexodruck über die Kaschierung aller gängigen Folienverbunde bis hin zur Laser- und Heißnadelperforation. Hinzu kommt die gesamte Veredelung von flexiblen Verpackungsmaterialien. Beliefern werden Kunden auf der ganzen Welt. Dazu zählen führende Unternehmen aus der Lebensmittelindustrie und aus der Hygiene- und Gesundheitsbranche.

Der Kontakt nach Ense, so Ansgar Schonlau, sei durch ein ebenfalls im Industriegebiet ansässiges Unternehmen entstanden. Am neuen Standort wird das Unternehmen im Drei-Schicht-Betrieb produzieren und möchte die Zahl der Mitarbeiter von derzeit rund 80 weiter aufstocken. Daher, so Ansgar Schonlau, sei man bereits auf der Suche nach Arbeitskräften.

Wobei ihm wichtig ist, dass das Unternehmen von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern lebe und man „stolz auf die Arbeit, die sie täglich mit vollem Engagement für unsere Kunden leisten“, sei. Durch Teamgeist, Kreativität und Servicebereitschaft sei es erst möglichen, Lösungen für jede Aufgabenstellung zu entwickeln. Großen Wert lege man deshalb auf die Qualifikation der Mitarbeiter und bilde sie stetig weiter.

Bürgermeister Hubert Wegener und Enses Beigeordneter Andreas Fresen zeigten sich gegenüber dem Anzeiger hoch erfreut, dass die Maag GmbH sich „nach einem steinigen Weg“ am Ende für die Gemeinde Ense entschieden habe und bezeichneten das aus Iserlohn stammende Unternehmen als „hoch innovativ“.

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