Linde am „Dreieck“ in Waltringen muss fallen

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Erhebliche Rindenverletzungen weist eine der drei Linden (rechts) am „Dreieck“ in Waltringen auf und läuft Gefahr, brüchig zu werden.

WALTRINGEN -  Das Votum fiel einstimmig aus. Zumal die Grünen mit ihrem Angebot den Mitgliedern des Planungs- und Umweltausschusses die Entscheidung noch leichter machten.

Denn für die Öko-Partei bot Olaf Teuber an, für jene Linde, die am „Dreieck“ in Waltringen fallen soll, an anderer Stelle im Ort für eine Ersatzpflanzung zu sorgen. Und mithin steht nun fest: Von den drei nebeneinander stehenden Linden wird die verletzte mittlere entfernt. Die anderen beiden Bäume werden dagegen hochgeastet und die Wasserreiser entfernt, so das Vorgehen.

Auslöser der Debatte im Ausschuss war der Hinweis eines Anliegers am „Dreieck“, dass er sich durch die Linden, die vor Jahren an seinem Grundstück auf gemeindlichem Boden gepflanzt worden waren, in seinem täglichen Leben gestört fühle. Er könne zudem die Laubmengen nicht mehr beseitigen und bat daher um Abhilfe. Und vor Ort schaute sich die Verwaltung um und stellte fest, dass der mittlere der drei Bäume eine nicht unerhebliche Rindenverletzung aufweist und Gefahr läuft, brüchig zu werden. Von daher plädierte man auch im Ausschuss für die Fällung. Außerdem kann im Herbst das eingetütete Laub dieser Bäume vom Bauhof abgeholt werden.

Anfragen aus den Reihen der Politik, ob eine Neuanpflanzung an gleicher Stelle Sinn mache, widersprach der Beigeordnete der Gemeinde Ense, Alfred Schmidt, deutlich und riet dazu, den von den den Grünen spendierten neuen Baum an anderer Stelle zu pflanzen. - det

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