Landrätin macht Weg für Bürgermeister-Wahl frei

Dem Antrag auf eine vorzeitige Entlassung aus dem Beamtenverhältnis zum 31. Mai oder 30. Juni 2014 ist stattgegeben. Das macht den Weg für die Bürgermeisterwahl nächstes Jahr frei, bei der sich Hubert Wegener wieder bewerben wird.

BREMEN -  Der Wahl eines Bürgermeisters in der Gemeinde Ense bereits im kommenden Jahr steht nichts mehr im Wege.

So hat nämlich Landrätin Eva Irrgang jetzt dem Antrag von Amtsinhaber Hubert Wegener auf vorzeitige Entlassung aus dem Beamtenverhältnis stattgegeben. Damit steht aber auch fest, dass sich ab sofort potenzielle Kandidaten um den Chefsessel im Rathaus bewerben können – und zwar noch bis zum 7. April 2014, dem 48. Tag vor der Wahl des neuen hauptamtlichen Bürgermeisters am 25. Mai des nächsten Jahres.

Wobei es hier eine Besonderheit für unabhängige Interessenten gibt: Sie nämlich müssen eine Unterstützer-Liste von 130 Namen vorlegen – das sind fünfmal so viele Personen wie der Enser Gemeinderat Mitglieder hat. Partei-Kandidaten und Hubert Wegener selber dagegen brauchen solche Unterschriften nicht vorzuweisen.

Indes: Dass es für Hubert Wegener einen Gegenkandidaten gibt, ist eher ausgeschlossen. Denn nachdem er Mitte September erklärt hatte, sich um eine zweite Amtszeit von 2014 bis 2020 bewerben zu wollen, hatten noch in derselben Woche alle im Rat vertretenen Fraktionen sowie der unabhängige Ratsherr Franz Freitag im Anzeiger wissen lassen, die Kandidatur Hubert Wegeners entweder zu begrüßen oder gar zu unterstützen bzw. – wie CDU und FDP – auf einen eigenen Kandidaten zu verzichten.

Übrigens: Mit seiner heute auch ganz offiziell vorgenommenen Bewerbung um das Bürgermeisteramt ist Hubert Wegener ab sofort kein Wahlleiter der am 25. Mai 2014 parallel stattfindenden Kommunalwahl in der Gemeinde Ense mehr. Dieses Amt übernimmt nun – wie bereits angekündigt – der Beigeordnete Alfred Schmidt. - det

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