CDU lässt baurechtliche Zulässigkeit der Werbetafel in Bremen prüfen 

Stein des Anstoßes: Die neue Werbetafel erregt die Gemüter.

Bremen – Die CDU wird die Verwaltung in der heutigen Sitzung des Haupt- und Wirtschaftsförderungsausschusses bitten, die baurechtliche Zulässigkeit der neuen Werbetafel an der Werler Straße in Bremen „noch einmal zu überprüfen.“

Das hat CDU-Fraktionschef Heinrich Frieling angekündigt. Allerdings weist er auch darauf hin, dass es einen solchen Fall „schonmal in Niederense gegenüber der ehemaligen Bäckerei Freitag“ gegeben habe. „Da konnten wir als Politik auch nichts machen. Dies ist wirklich kein Gewinn fürs Ortsbild“, so der Politiker. 

Und Parteifreund und Ratsherr Armin Müller ergänzt: „Die Werbetafel steht auf Privatgrund. Weder Politik noch Verwaltung haben hier Mitspracherecht. Der Eigentümer darf sie auf seiner Fläche aufstellen. Uns gefällt die Werbetafel auch nicht! “ Und er fügt ein Zitat der CDU-Vorsitzenden Silvia Klein an: „Wenn’s nach mir gegangen wäre, stände sie nicht dort.“

Auslöser für die Wortmeldungen der CDU war ein Eintrag auf Facebook: Dort heißt es: „Die CDU macht sich Gedanken um die Beleuchtung in Höingen und dann kann so etwas in Bremen aufgestellt werden? Das ist doch alles scheinheilig. Da werden sich die Anlieger aber freuen. Wieder eine Entscheidung, die Geld in die Kasse bringt, die Belange der Anwohner sind doch zweitrangig.“

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