Kreis hat mit Standort für Güllebehälter in Ense-Lüttringen keine Probleme

+
Umstritten ist der geplante Standort für den Güllebehälter (roter Kreis) in Lüttringen und in der Politik. Geklärt werden muss noch die Zuwegung.

Lüttringen – Die Aussage ist eindeutig: Der Güllebehälter würde am umstrittenen Standort rund 20 Meter neben der K 30 in Lüttringen vom Kreis Soest genehmigt.

Das hat Enses Beigeordneter Andreas Fresen gegenüber dem Anzeiger nach einem Gespräch mit der zuständigen Abteilung erklärt. Allein die Frage der Zuwegung sei noch nicht hinreichend beantwort und könnte „rein theoretisch noch zu einem Stolperstein werden“, so Andreas Fresen weiter. Dann nämlich, wenn der Kreis die Zufahrt über die K 30 und die Gemeinde die Zufahrt über ihre Straße ablehnt. Das, so Andreas Fresen, müsse aber abschließend noch geprüft werden.

Doch noch ein zweites Gespräch hat die Verwaltungsspitze geführt: Und zwar auf Wunsch der Politik mit dem Antragsteller. Und wie Andreas Fresen gestern mitteilte, habe man mit dem Landwirt die Möglichkeit ausgelotet, den umstrittenen Standort für den Güllebehälter gänzlich zu kippen oder ihn so zu modifizieren, dass er den Bedenken von Politik und Anwohnern Rechnung trage. Allerdings sei man ergebnislos auseinander gegangen.

Und auf Anzeiger-Nachfrage erklärte der antragsstellende Landwirt am Freitag, dass bei ihm eine Entscheidung bezüglich des Standorts noch nicht gefallen sei. Vielmehr werde er sich um Beratung bemühen. Und insofern dies bis zur Ratssitzung am 2. Juli gelinge, werde er sein Votum auch bekannt geben. 

Bekanntlich will die Politik am 2. Juli über das gemeindliche Einvernehmen bezüglich des Güllebehälters entscheiden. Wobei am Ende, so Andreas Fresen, der Enser Beschluss ohne Bedeutung sei. Aus Sicht des Kreises nämlich sei das Vorhaben „zustimmungspflichtig“, so dass man die Entscheidung vor Ort quasi über den Haufen werfen würde.

Ungeachtet der Frage, ob der Landwirt am bisherigen Standort festhält, bestätigte dieser gestern Überlegungen, den Güllebehälter zu überdachen. Damit würde man die aus seiner Sucht ohnehin nicht gravierenden Emmissionen nochmals reduzieren. Zuden wiederholte er seine Aussage, wonach die Anlage von Bremen kommend nicht zu sehen sei, da sie sich hinter eine Hecke befinde.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert.

Hinweise zum Kommentieren: Auf soester-anzeiger.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare