Jetzt ist Ihre Hilfe gefragt!

Krebs schlägt bei Patrizia Calcagno zum zweiten Mal zu

+
Patrizia Calcagno kämpft um ihr Leben.

Niederense – Der Kampf schien gewonnen. Denn nach einer im November 2018 diagnostizierten Blutkrebs-Erkrankung und einer langen und harten Zeit der Behandlung von sechs Monaten wurde Patrizia Calcagno als geheilt aus dem Krankenhaus in Meschede entlassen. Jetzt aber wurde wieder ein Befund festgestellt.

Ihre Familie setzt ganz viel Hoffnung in eine Typisierungs-Aktion für potenzielle Knochenmarkspender am 6. Oktober.

 „Ich will meine Kinder aufwachsen sehen“, sagt die 38-jährige Patrizia Calcagno. „Mit meiner Familie und Freunden auch in Zukunft lachen können“, fügt sie an. 

Und so bitten Familie und Freunde um Unterstützung, bei dem Bemühen, möglichst viele Menschen zur Teilnahme an der Typisierungs-Aktion zu bewegen.

Die erneute Krebs-Diagnose „hat ihr den Boden unter den Füße weggezogen“, so ihr Bruder Marco Calcagno. Und er befürchtet: „Nur eine Stammzellentransplantation kann ihr Leben retten.“ Dabei habe seine Schwester „noch so viel vor im Leben. Sie möchte weiter Zeit mit ihrer Familie und ihren Freunden verbringen“, erzählt Marco Calcagno. Die Diagnose habe ihr Leben auf den Kopf gestellt. „Doch sie will kämpfen und die Krankheit besiegen.“

Aufgewachsen ist Patrizia Calcagno in Neheim und dort auch zur Schule gegangen. Sie absolvierte eine Ausbildung zur Zahnarzthelferin und studierte danach Zahnmedizin. Heute wohnt sie mit ihrem Mann Stefan und den beiden Kindern in Niederense.

Und der Appell, die Typisierungs-Aktion zu unterstützen, ist im Vorfeld schon auf breite Unterstützung gestoßen, was Marco Calcagno Mut freut und Mut macht. So haben sich 140 Helfer in nur zwei Tagen zur Verfügung gestellt. Michaela Padberg von der WDR-Lokalzeit wurde als als Patin für die Aktion gewonnen. 

Wie wichtig Hilfe sein kann, weiß Marco Calcagno aus eigener Erfahrung. „Ich durfte auch schon für zwei unterschiedliche Personen in Frankreich und Amerika spenden“, berichtet er gegenüber dem Anzeiger. Um anzufügen: Ein ein spezieller Aufruf zur Teilnahme an der Typisierungs-Aktion sollte die italienischen Gemeinden erreichen, denn dort sei die Wahrscheinlichkeit eines „Treffers“ am größten, hätten ihm die Ärzte geraten.

Patrizia Calcagno befindet sich nach Aussage ihres Bruders derzeit in einem Krankenhaus in Marburg. Dort erhält sie eine Chemotherapie und wird bereits auf eine mögliche Transplantion vorbereitet.

Für alle, die Patrizia Calcagno helfen oder mehr über die Typisierungs-Aktion wissen möchte, ist eine Internetseite eingerichtet worden unter patrizia.calcagno.de

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert.

Hinweise zum Kommentieren: Auf soester-anzeiger.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare