Kostenteilungs-Idee bei Kreisverkehr-Bau gewinnt weitere Fürsprecher

+
400 000 Euro würde ein Kreisverkehr auf der Bahnhofstraße kosten. Und insofern das Projekt „wirtschaftlich vertretbar“ ist, kann sich Hans-Werner Neumann vorstellen, dass die SPD-Kreistagsfraktion einer Kostenteilung mit der Gemeinde Ense zustimmt.

Niederense -  Die Idee einer Kostenteilung zwischen dem Kreis Soest und der Gemeinde Ense zur Finanzierung eines Kreisverkehrs auf der Bahnhofstraße vor dem Edeka-Markt in Niederense bekommt weitere Fürsprecher.

So hat Hans-Werner Neumann, für die SPD vor allem im Bauausschuss des Kreises Soest tätig, auf Anzeiger-Nachfrage wissen lassen, dass die jüngst geborene Idee, insofern sie „wirtschaftlich vertretbar ist“, für die Genossen im Kreis ein durchaus gangbarer Weg sei, um die Situation auf der Bahnhofstraße zu entschärfen. Allerdings macht auch er deutlich: Die Initiative für einen Kreisverkehr müsse dabei aus der Gemeinde Ense kommen.

Wobei Hans-Werner Neumann eben verdeutlicht, dass man sich in dieser Frage mit der christdemokratischen Fraktion in dieser Angelegenheit einig sei – die beiden Ortstermine im Sommer hätten dies verdeutlicht.

Wie berichtet, hatten vor knapp drei Wochen Enses Beigeordneter Andreas Fresen und der Leiter der Abteilung Straßenwesen beim Kreis Soest, Heinz-Georg Trelle, die Idee geboren, über eine Kostenteilung beim Bau eines Kreisverkehrs nachzudenken, da sich Straßen NRW als Dritter im Bunde vehement weigert, einen Kreisverkehr an der Bahnhofstraße anteilsmäßig mitzufinanzieren. Deshalb überlegt man nun, dass Kreis und Gemeinde das Projekt alleine schultern, wobei der Kreis zusagte, eine Kostenermittlung vornehmen zu wollen.

Und als erster war die CDU auf den Zug aufgesprungen. „Ich würde das positiv begleiten“, hatte Ulrich Häken, der als Vorsitzender der CDU-Kreistagsfraktion durchaus Gewicht in dieser Frage mitbringt, gegenüber dem Anzeiger erklärt. Denn für den Christdemokraten scheint nach jahrelangen Debatten und dem Ertrag der bisherigen Bemühungen, für mehr Sicherheit zu sorgen, klar, dass „überparteilich die Notwendigkeit“ für eine solche Maßnahme gesehen wird. Und Rückendeckung bekommt Ulrich Häken auch aus der Enser CDU.

Ohnehin für den Kreisverkehr ist der unabhängige Ratsherr Franz Freitag.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert.

Hinweise zum Kommentieren: Auf soester-anzeiger.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare