St. Bernhard Niederense

Klöppel aus Kirchturm gehoben

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Aus 30 Metern Höhe wurde der Klöppel der größten Glocke gehoben.

Niederense - Schweres Gerät war am Mittwochmorgen  notwendig, um den defekten 200 Kilogramm schweren, aus Gussstahl bestehenden Klöppel der größten Glocke in 30 Metern Höhe aus dem Kirchturm von St. Bernhard zu heben.

Wie die Servicetechniker der mit der Instandsetzung des Geläuts beauftragte Fachfirma aus Herford im Anzeiger-Gespräch erläuterten, bedürfen die zwei am Anschlagballen des Klöppels angebrachten Bronzedübel der Erneuerung. 

Sie seien aus Bronze gefertigt, weil das Material weicher sei als der Gussstahl, aus dem die Glocke bestehe. Eine Materialabnutzung erfolge deshalb nur an den Bronzedübeln und nicht an der Glocke.

Ganz einfach gestaltet sich für die Techniker auch nicht das Anbringen von neuen Haltebolzen an der mehr als zweieinhalb Tonnen schweren Glocke. Zwei gebrochene Haltebolzen sorgten unter anderem – wie berichtet – kurzzeitig sogar zu Stilllegung des gesamten Läutewerks.

Ein vor Jahren eingezogener Betonsturz sorgt überdies für Platzmangel über der größten Glocke und erschwert das Anbringen von zwei der vier neuen Haltebolzen. Hierfür mussten von den Technikern inzwischen Spezialbolzen angefertigt werden.

Aufgrund der sehr umfangreichen Reparaturarbeiten wird sich deshalb das Erklingen aller Glocken noch eine Weile hinziehen.

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