Kindergarten baute ein Fundament für alle(s)

Ein Fundament, das alles trägt, bauten die Mädchen und Jungen im Gottesdienst.

HÖINGEN ▪ „Unsere Freude wollen wir teilen“, lautete das Thema im Gottesdienst, mit dem der Höinger St.-Josef- Kindergarten am Samstag die Feier zu seinem 40-jährigen Bestehen einläutete.

Schwungvolle Lieder, die von Stefan Risse an der Hammondorgel begleitet wurden und das Bauen eines Fundaments, das alles trägt, durch die Mädchen und Jungen und unter Anleitung der Erzieherinnen kennzeichneten die eindrucksvolle Feier mit Pastor Carsten Scheunemann in der Josefs-Kapelle.

Danach führte der Weg der Mädchen und Jungen mit ihren Eltern und Großeltern, Verwandten und Gästen unter den Klängen des Musikvereins Höingen zum Hof der Grundschule. Dort ließ die Leiterin des Kindertageseinrichtung, Gabriele Liedhegener, in ihren Begrüßungsworten auch die Geschichte des Höinger Kindergartens seit der Gründung im Jahr 1972 Revue passieren.

Mit 56 Mädchen und Jungen in zwei Gruppen war der Kindergarten vor 40 Jahren gestartet. Nachdem die Kinderzahlen stetig zugenommen hatten, ermöglichte der von der Kirchengemeinde St. Lambertus als Trägerin durchgeführte Bau eines weiteren Gruppenraumes nebst Turnhalle, Nebenräumen und Sozialraum im Jahr 1990 die Eröffnung einer weiteren Gruppe.

Im Kindergartenjahr 1997/98 wurde provisorisch für ein Jahr sogar eine vierte Gruppe in der Turnhalle untergebracht. Das Turnen fand in der Zeit in der benachbarten Grundschule statt. Die demografische Entwicklung führte 2006 zur Schließung einer Gruppe.

Durch ständige Fortbildungsmaßnahmen war das Personal seit 2008 darauf vorbereitet auch U3-Kinder aufzunehmen, was erstmals 2010 praktiziert wurde. Insgesamt besuchten in den vergangenen 40 Jahren 2 500 Mädchen und Jungen den Höinger Kindergarten. Eine Reihe „Ehemaliger“ war am Samstag als Eltern jetzt mit ihren Kindern anwesend. Zu den Gratulanten gehörten Pastor Carsten Scheunemann für die Pfarrgemeinde St. Lambertus Bremen als Trägerin der Einrichtung, Pfarrerin Christine Dinter für die evangelische Kirchengemeinde Ense, Bürgermeister Hubert Wegener, die Höinger Ortsvereine, Grundschulleiterin Antje Heydecke sowie die Leiterinnen aus den übrigen Enser Kindergärten. Und nachdem die Mädchen und Jungen in Tänzen und Rollenspielen ihr Können unter Beweis gestellt hatten, standen eine Menge Belustigungen für jung und alt auf dem Programm, die vom Trommelworkshop über Wettspiele, Tassen bemalten, Kinderschminken, Pony reiten, Luftballon steigen lassen bis zur Versteigerung von selbst erstellten Kunstwerken reichten.

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