Kiefernweg-Anwohner wollen Bescheide erst 2017

Die Deckenerneuerung am Kiefernweg soll im Sommer erfolgen. Die Anwohner wollen eine Abrechnung aber erst 2017.

NIEDERENSE -  Die Anwohner des Kiefernweges in Niederense werden „schriftlich und der Form halber Widerspruch“ gegen die geplante Deckenerneuerung einlegen. Das haben sie schriftlich den Beigeordneten der Gemeinde Ense, Alfred Schmidt, wissen lassen.

Dabei sei „ihnen bewusst, dass dies nicht zu einem Stopp oder zur Verschiebung der Maßnahme führen wird“, die damit wohl wie geplant in diesem Sommer umgesetzt werden soll. Von daher bittet man die Verwaltung weiter, die sich daraus ergebenden Beitragsbescheide erst im Jahr 2017 und nicht wie vorgesehen im Jahr 2014 den Anliegern zuzustellen. So solle „genügend Vorlaufzeit zum Ansparen und zur Zahlung gegeben“ werden, heißt es.

Ferner weisen die Anwohner darauf hin, dass sie keine Verbreiterung der Straße wünschen. Ebenso möchten sie nicht auf die Schrammborde verzichten.

„Wir würden begrüßen, wenn die Maßnahme komplett für dieses Jahr gestoppt wird, damit deren Ausführung neu diskutiert werden kann“, heißt es. Um eine gemeinsame Gesprächsgrundlage zu haben, bittet man die Verwaltung, die Ausschreibungs- und Vergabeunterlagen, die Gutachten sowie vergleichbare Unterlagen, die Aufschluss über den Zustand der Straße und deren Unterbau Aufschluss geben, zur Verfügung gestellt zu bekommen.

Alfred Schmidt machte noch einmal auf sein Angebot aufmerksam, die Bescheide bei Bedarf erst zum Herbst 2015 zu versenden. Eine Verschiebung der Beitragsbescheide ins Jahr 2017 werde er „prüfen“. Eine Zusage könne er zum jetzigen Zeitpunkt nicht geben. Gleichwohl gelte sein Angebot von individuellen Lösungen über Stundung und Ratenzahlung. Den Wunsch der Anlieger, die Straße wieder so auszubauen, wie sie ist, werde man umsetzen. Alle Unterlagen könnten im Rathaus eingesehen werden. - det

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