Keine Fördermittel für Sportheim-Sanierung des TuS Bremen in Ense

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Bedarf an einer Sanierung der Umkleide- und Duschräume sieht man im „Husaren“-Sportheim. Ein entsprechender Antrag des Vereins liegt vor.

Bremen – Schlechte Nachricht für den TuS Bremen: Für die Grundsanierung im Sportheim fließen aus dem Programm „Sanierung kommunaler Einrichtungen in den Bereichen Sport, Jugend und Kultur“ keine Mittel.

Das hat jetzt Laura Mack, wissenschaftliche Mitarbeiterin im Büro des heimischen CDU-Bundestagsabgeordneten Hans-Jürgen Thies, im Gespräch mit dem Anzeiger mitgeteilt. Damit werden die geplanten Maßnahmen nicht so rasch durchgeführt wie erhofft. 

Durch das Bundesprogramm „Sanierung kommunaler Einrichtungen in den Bereichen Sport, Jugend und Kultur“ sollten bekanntlich Sanierungsmaßnahmen durch den Bund mit 45 Prozent gefördert werden. Und die Verwaltung erkannte darin eine Chance. So erfolgte eine Antragstellung für insgesamt vier Maßnahmen Mitte Dezember des vergangenen Jahres. Voraussetzung für die Förderung war unter anderem ein entsprechender Beschluss des Gemeinderates, der bis zum 11. Januar nachzureichen war, was man über eine der Dringlichkeitsentscheidung regelte. In der Haupt- und Wirtschaftsförderungsausschusssitzung am 26. Februar holte man den ordentlichen Beschluss nach. 

Und zu den geplanten Maßnahmen gehörten auch Arbeiten im Sportheim Bremen. Hier sieht man Bedarf bezüglich einer Sanierung der Umkleide- und Duschräume. Dabei sollen vorhandene Schäden behoben und neue Fliesen verlegt werden. Ein entsprechender Zuschussantrag des TuS Bremen liegt vor. Die Kosten werden mit 36 051,76 Euro beziffert. Indes: Die Maßnahme soll in 2019 nur im Falle der Förderung durch das Bundesprogramm durchgeführt werden. Das ist nun hinfällig.

Wobei Dennis Schröder, als Fachbereichsleiter im Rathaus unter anderem auch für die Sportförderung zuständig, im Gespräch mit dem Anzeiger unterstrich: Die Sanierung des TuS-Sportheims wird deshalb nicht komplett gestrichen. Die erhoffte Förderung hätte lediglich dazu gedient, die Maßnahme vorzuziehen. Insofern werde das Thema demnächst bestimmt wieder auf der Tagesordnung stehen. 

Übrigens: Geld aus dem Programm zur „Sanierung kommunaler Einrichtungen in den Bereichen Sport, Jugend und Kultur“ hatte man auch für Maßnahmen im Sportheim des TuS Niederense beantragt. Und zwar für neue Türen und Fenster. Diese Umsetzung hing aber nicht ausdrücklich an der Gewährung der Bundesmittel. Der Sozial- und Sportausschuss hatte bereits am 13. November 2018 das Vorhaben in Höhe von 11 114,60 Euro genehmigt.

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