Insel soll für Verkehrsberuhigung auf Haarweg in Ense-Höingen sorgen   

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Eine Entscheidung ist am Haarweg gefallen.

Höingen – Der Höinger Haarweg soll durch den Einbau einer Verkehrsinsel eine Beruhigung erfahren. Einstimmig ist der Bau- und Verkehrsausschuss am Donnerstagabend damit dem Wunsch der Anlieger gefolgt.

Allerdings wird die Einengung technisch so gestaltet, dass auf den teilweisen Verzicht von Hochborden eine Überfahrbarkeit in Einzelfällen gewährleistet werden soll. 

Die Einwände der Landwirte, dass ein solches Bauwerk die Nutzung der Straße mit schwerem landwirtschaftlichen Gerät unangemessen behindere, überzeugte die Politiker nicht. Sie verwiesen vielmehr darauf, dass die Landwirte statt den Haarweg eher den neuen Kreisverkehr nutzen sollten, um zu ihren Feldern zu gelangen – auch wenn dies durchaus einen Umweg bedeute. 

Einzig Ausschuss-Chef Georg Busemann (CDU) stellte die grundsätzliche Frage, ob eine Verkehrsinsel angesichts der kurzen Abschnitte auf der Strecke Sinn macht. Eine Anmerkung, die im Ausschuss jedoch nicht auf viel Widerhall stieß. 

Verschoben wurde die Entscheidung über die zu erhebenden Straßenbaubeiträge für die Anlieger. Hier möchte man nun doch auf konkrete Aussagen der Landesregierung bezüglich der Neuregelung bei KAG-Maßnahmen warten. Erst danach will man die Gemeinde-Satzung anpassen und die Einstufung des Haarwegs vornehmen.

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