Höinger SV verschickt Beitrittserklärung an den FC Ense

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Die Umwandlung des bestehenden Naturrasens in einen Kunstrasenplatz zu vermischen mit einem Beitritt des Höinger zum FC Ense, sei vom Verein weder gewollt noch forciert worden, schreibt der HSV-Vorstand.

Höingen - Der Höinger SV will als weiterer Kooperationspartner dem FC Ense beitreten. Nach einer entsprechenden Zustimmung aus der Jugendabteilung haben sowohl der geschäftsführende Vorstand einstimmig als auch das gesamte Vorstandsteam bei vier Enthaltungen für diesen Schritt gestimmt. Parallel dazu hat in diesem Zusammenhang Jugendleiter Georg Raacke angekündigt, für eine weitere Amtszeit nicht zur Verfügung zu stehen.

Am 14. Januar hatte der Höinger SV mit den Vereinsvertretern aller Enser Fußballvereine sowie den Vorsitzenden des Gemeindesportverbandes beschlossen, dass der Höinger SV bereits zur neuen Saison weiterer Kooperationspartner des FC Ense wird, insofern man den Beitritt zeitnah erkläre, so Vereinschef Thomas Pantel in einer Mitteilung an die Vereinsmitglieder. 

Diese Erklärung sei nun an den Vorstand des FC Ense verschickt, heißt es weiter. Nach dessen Jahreshauptversammlung am kommenden Freitag, 15. Februar, würden „dann die nächsten Schritte angegangen.“ Und ergänzend heißt es: „Bereits in der Jugendsitzung vom 20. Oktober 2015 haben wir im Protokoll dokumentiert: ‘Anbindung an FC Ense – zunächst aktuelle U17 in die Senioren bringen (ca. 2018)’ und zudem beschlossen, uns in dem Jahr mit einem möglichen Beitritt zu beschäftigen. Schon damals haben wir diesen Schritt als sinnvoll und nachhaltig für den Höinger SV erachtet. Details galt es aber auch noch zu klären, um alle Vor- und Nachteile adäquat beurteilen zu können. Fakt ist: Zu dieser Zeit hatten wir das Projekt ‘Kunstrasen’ noch nicht gestartet – der Plan bezüglich FC Ense stand aber bereits.“ 

Dass im Laufe des Kunstrasen-Projektes „dann die beiden Themen immer mehr miteinander vermischt, die Rahmenbedingungen dadurch unnötig kompliziert und teils nicht vertretbar wurden, war weder von uns gewollt, noch forciert, noch befürwortet“, schreiben Thomas Pantel und sein Stellvertreter Benjamin Granseuer. „Meinungen und Reaktionen darauf waren natürlich unterschiedlich, so auch bei uns im gesamten Jugend- und Vorstandsteam. Dennoch haben wir weiter unseren Plan verfolgt und uns in zahlreichen Terminen und Gesprächen mit den Kindern und Jugendlichen, den Eltern, Trainern und Betreuern sowie in den unterschiedlichen Vorstandsrunden um Information, Aufklärung und Lösungen im Interesse der aktiven Sportler und des Vereins bemüht.“

Und: „Wir, der Höinger SV, haben einen hohen Anspruch an unsere Jugendarbeit, die an vielen Stellen auch beispielhaft ist, wie zum Beispiel das Projekt des Landessportbundes ‘Zeig dein Profil’ bestätigt. Wir haben uns mit unserem Leitbild zudem auf die Fahne geschrieben ‘Der Verein für die ganze Familie’ zu sein und uns dabei dem Breiten-, Fußball-, Tennis- und Familiensport verpflichtet. Hier steht immer der Gedanke im Vordergrund, möglichst alle Kinder und Jugendliche zu begeistern, zu begleiten und sportlich wie sozial zu entwickeln. Mit einem Team aus ehrenamtlichen Betreuern, gut ausgebildeten Trainern und einem nahen Vorstandsteam, wollen wir stets ein positives Team-, Vereins- und WIR-Gefühl schaffen.“ An diesem Anspruch werde sich auch als Kooperationspartner des FC Ense „nichts ändern. Wir sind sogar der Meinung, dass wir mit diesem Schritt unserem Leitbild langfristig gerechter werden und unseren Kindern und Jugendlichen zukünftig einen noch besseren HSV bieten können. Wenn wir die zukünftige Jugendarbeit - mit dem FC Ense als Teil davon - mit dem gleichen Anspruch, Spaß und Einsatz ausüben und weiterentwickeln, machen wir uns um unseren Höinger SV keine Sorgen, weil es - vor allem für unsere Kinder und Jugendlichen - gut sein wird. Lasst es uns gemeinsam anpacken“.

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