Höinger SV muss für Kunstrasen 100.000 Euro aufbringen 

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Das Projekt „Herzrasen“ erläuterten Thomas Rottler, Marcel Kafczyk, Dennis Hofmann und Thomas Pantel (von links) den Mitgliedern.

Höingen – Die Mitglieder des Höinger SV bekommen „Herzrasen“, wenn jetzt nach langer Zeit der Planung und Vorbereitung das Projekt Sportanlage im Karl-Kleine-Stadion realisiert wird. Das machte Vorsitzender Thomas Pantel bei einer Infoveranstaltung des Vereins in der gut besuchten Schützenhalle deutlich.

Thomas Pantel vermittelte aber auch, dass es um mehr geht, als nur einen neuen Kunstrasenplatz. Vielmehr sei die Umgestaltung ein wichtiger Baustein, um das Dorf und die gesamte Gemeinde Ense „lebenswert, liebenswert und zukunftsfähig“ aufzustellen. 

Sein Dank ging dabei vor allem an Rat und Verwaltung der Gemeinde Ense, die letztlich durch ihre Entscheidungen und Zuwendungen den Umbau möglich gemacht haben.

Und damit aus dem Herzrasen kein Herzversagen wird, starteten die Verantwortlichen am Dienstagabend auch die Spenden- und Sponsoringaktion unter dem treffenden Motto „Hab Herz, schenk Rasen“, um das aufzunehmende Darlehen möglichst gering zu halten. Immerhin muss der HSV neben seinen Rücklagen und Eigenleistungen mit über 100.000 Euro zur Finanzierung des Projektes beitragen. Eine Möglichkeit, die Summe zu begrenzen, ist der Verkauf von Patenschaften über Parzellen auf dem Kunstrasen und den angrenzenden Bereichen für Leichtathletik und Breitensport. Standardparzellen und „Hotspots“ wie der Elfmeterpunkt können zu unterschiedlichen Kursen übernommen werden. Auch an eine „Juniorparzelle“ für den sportlichen Nachwuchs hat man gedacht. 

Erfreulicherweise sind bereits am Abend die ersten Patenschaften für Abschnitte rund um den Platz vergeben worden. Trainerbänke und auch die Sprunggrube haben schon Paten gefunden, die zum Abschluss nach Wunsch auf einer „Wall of Fame“ veröffentlicht werden können. 

Als Möglichkeit, die Kosten zu minimieren, ist natürlich auch umfangreiche Eigenleistung der Vereinsmitglieder eingeplant. So soll die Barriere mit Muskelkraft demontiert werden, zudem müssen etwa 1.000 Quadratmeter Pflastersteine verlegt werden. 

Ausführliche Informationen zum bisherigen Ablauf der Vorarbeiten seit 2016 bis heute und zum aktuellen Status erhielten die fast 100 Teilnehmer, darunter Bürgermeister Hubert Wegener und Andreas Langer vom Gemeindesportverband, von Dennis Hofmann und Marcel Kafczyk. Thomas Rottler erläuterte noch einmal die Möglichkeiten zum Sponsoring durch Firmen sowie die gesamte Patenschaftsaktion.

Info 

Über die Internetseite www.hoeinger-sv.de mit dem Link „Herzrasen“ können alle Informationen rund um die Aktion eingesehen werden:Dort kann auch direkt eine Parzelle ausgewählt und bezahlt werden. Zudem sind Anprechpartner und weitere Möglichkeiten der Unterstützung zu finden.

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