Heimathaus Bremen

Heimatverein setzt bei Dachgeschoss-Ausbau auf NRW-Stiftung und Heimatbund  

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Eine erste Idee: So kann sich der Heimatverein den Aufgang in ein ausgebautes Dachgeschoss vorstellen.

Bremen – Der Heimatverein Bremen setzt beim geplanten Um- bzw. Dachgeschossausbau im Heimathaus auch auf die Unterstützung der NRW-Stiftung sowie des Heimatbundes.

Das hat Heimatvereins-Sprecher Clemens Tillmann am Montagabend vor dem CDU-Vorstand mitgeteilt, der sich über das Vorhaben direkt vor Ort informieren ließ. Dabei ist für den Heimatverein wichtig: „Wir arbeiten mit und für die Gemeinde“, so Clemens Tillmann. 

Bekanntlich bereitet der Heimatverein aktuell ein Konzept vor, das die zukünftige Nutzung des Gebäudes im Schatten der Lambertus-Kirche nach bzw. durch einen Um- bzw. Dachgeschossausbau skizzieren soll. Diese Arbeit wird mit bis 65 Prozent durch „Leader“-Mittel bezahlt. Vorgesehen ist, den bisherigen Arbeitsraum samt Archiv ins auszubauende Dachgeschoss zu verlegen. Die 1. Etage soll dann frei werden für Ausstellungen bzw. Gruppenarbeiten und eine Ausstattung der Zimmer mit neuen Medien.

Und in diesem Zug käme dann die NRW-Stiftung, deren Präsident der Büdericher und ehemalige Landtagspräsident und Minister Eckhard Uhlenberg ist, ins Spiel. Über die Stiftung nämlich könnten Zuschüsse in Höhe ab 60 Prozent der investiven Kosten bezuschusst werden. Ein Ortstermin habe stattgefunden, in dessen Rahmen die ersten Überlegungen für ein Konzept des Heimatvereins auf Zustimmung gestoßen sei. Und zwar so sehr, dass die Stiftung auch den Heimatbund „mit ins Boot“ holen möchte, der sich vorstellen kann, das Vorhaben als „Modell-Projekt“ einzustufen. Auch eine weitere finanzielle Unterstützung der baulichen Maßnahmen durch „Leader“ steht im Raum.

Wobei die Umbauten keinen Selbstzweck darstellen oder „nur“ dem Substanzerhalt des denkmalgeschützten Gebäudes dienen sollen. „Geschichte digital erlebbar machen“, die Arbeit des Heimatvereins den neuen Gegebenheiten anpassen – das schwebt den Verantwortlichen vor. Und so konnten Clemens Tillmann und seine Vorstands-Kollegen Franz-Josef Hering sowie Romanus Bartels dem CDU-Vorstand auch mitteilen, dass man sich bemühe, neue Gruppen zu integrieren oder zu gründen: Von einer Jugendgruppe war am Montag die Rede, von Landwirten, Jägern und Förstern, die es – auch bei der Konzepterstellung bereits – einzubinden gelte. Man befände sich damit auf „einem guten Weg“.

Mit Blick auf den Dachgeschossausbau, den man allein aus energetischer Sicht für geboten hält, brachte der Beigeordnete Andreas Fresen den Einbau einer neuen Heizung ins Spiel. Clemens Tillmann sieht darin ebenfalls eine Notwendigkeit, da man „das Heimathaus aus Kostengründen in den vergangenen Jahren leider vernachlässigt“ hatte. CDU-Fraktionschef Heinrich Frieling erinnerte am Montagabend an das neue Landes-Förderprogramm „Heimatzeugnis“, über das man ebenfalls versuchen könne, an finanzielle Mittel zu kommen.

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