Hasenpest in Ense-Bittingen

Vor einer Woche wurde in einem Kindersandkasten in Ense-Bittingen ein verendeter Hase gefunden..

Bittingen -  Vor einer Woche wurde in einem Kindersandkasten in Ense-Bittingen ein verendeter Hase gefunden. Das CVUA (Chemisches und Veterinäruntersuchungsamt) teilte zur beantragten Untersuchung telefonisch vorab mit, dass der Hase an Tularämie verendet ist.

Darauf weist der Hegering hin. Und Hegeringleiter Ulrich Pauli führt gegenüber dem Anzeiger aus: "Die Tularämie ist eine hochgradig ansteckende meldepflichtige Erkrankung. Die Tularämie ist vorrangig für Hasenartige, eingeschränkt auch für Wildgeflügel, Füchse und Haus- und Nutztiere, aber insbesondere auch für den Menschen gefährlich."

Eine Infektion beim Menschen  sei "schwer, häufig lebensbedrohlich und in etwa einem Drittel aller Fälle tödlich." Die Erkrankung führe in der Regel binnen drei bis 14 Tagen zum Tod des befallenen Tieres.

Die Tularämie wird übertragen: durch Kontakt mit infizierten Tieren, von blutsaugenden Parasiten (Flöhe, Läuse, Wanzen, Milben, Mücken, Zecken), über Schlamm und verunreinigtes Wasser, durch Einatmen erregerhaltigen Staubs (Heu, Silofutter, Erde) und  durch Verzehr infizierten Fleisches.

"Wir regen daher einen Warnhinweis an." Gefundene tote oder verhaltensauffällige Wildtiere seien auf keinen Fall anzufassen. Gefundene Wilkdtiere sollten unverzüglich den Behörden oder den zuständigen Revierinhaber angezeigt werden. Auch Parasiten an freilaufenden Hunden und Katzen können die Krankheit auf Menschen übertragen, so Ulrich Pauli

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