Hakenkreuz-Schmiererei an Bremer Flüchtlings-Unterkunft

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Eine Hakenkreuz-Schmiererei an der zukünftigen Unterkunft für ausländische Flüchtlinge in Bremen wird jetzt Ermittlungen des Staatsschutzes nach sich ziehen.

Bremen - Der Staatsschutz in Dortmund wird die Ermittlungen wegen einer Hakenkreuz-Schmiererei an der im Bau befindlichen neuen Unterkunft für ausländische Flüchtlinge in Bremen aufnehmen.

Das hat Polizei-Pressesprecher Wolfgang Lückenkemper am Mittwochnachmittag im Gespräch mit dem Anzeiger angekündigt, nachdem die Gemeindeverwaltung zuvor mitgeteilt hatte, eine entsprechende Anzeige erstatten zu wollen.

Dabei geht man im Rathaus zum gegenwärtigen Zeitpunkt davon aus, dass sowohl das Hakenkreuz in schwarzer Farbe als auch der zudem daneben aufgesprühte Schriftzug in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch an dem Gebäude angebracht worden sein müssen. Denn als die Arbeiter die Baustelle am Dienstag verlassen hätten, habe es die Schmiererei noch nicht gegeben, vielmehr wurde sie erst am Mittwoch entdeckt, so Enses Beigeordneter Alfred Schmidt gegenüber dem Anzeiger.

Dass in einem solchen Fall die Polizei die Ermittlungen umgehend an den Staatsschutz, einer Abteilung des Polizeipräsidiums Dortmund, weiterleitet, bezeichnete Polizei-Pressesprecher Wolfgang Lückenkemper als üblichen Vorgang. Zur Ermittlung der Täter setzt man dabei im Wesentlichen nun auf mögliche Zeugenaussagen.

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