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Gespräch über Zukunft der Schule führen

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BREMEN ▪ Die Gemeinde Ense bekommt über kurz oder lang - spätestens aber im Jahr 2020 - eine Sekundarschule.

Das jedenfalls lässt sich aus dem sechsten Schulrechtsänderungsgesetz herauslesen.

Danach sind in dem neuen Gesetz bekanntlich keine Bestimmungen zur Zulässigkeit von Verbundschulen mehr enthalten. Diese werden mit dem Schulrechtsänderungsgesetz zwar nicht unmittelbar abgeschafft, vielmehr gilt eine Übergangsfrist. Hiernach sind Schulträger nun berechtigt, genehmigte organisatorische Zusammenschlüsse von Schulen bis zum Ablauf des Schuljahres 2019/2020 und danach auslaufend fortzuführen. Ab dem 1. August 2020 aber werden sie als Sekundarschulen geführt. Auf Antrag des Schulträgers ist die Änderung auch vorher möglich. Damit genießen die vom Land genehmigten Verbundschulen bis zum 31. Juli 2020 Bestandsschutz.

Sekundarschulen, so die Verwaltung in ihrer Rats-Vorlage, werden in der Regel als Ganztagsschule errichtet. Für die Schaffung ist eine Dreizügigkeit mit je 25 Schülern vorgesehen. Die Gemeinde will nun in Zusammenarbeit mit der Schulleitung der Conrad-von-Ense-Schule in Kürze Gespräche mit Vertretern der Bezirksregierung Arnsberg führen, um Möglichkeiten für die weitere Vorgehensweise für die Zukunft der Conrad-von-Ense-Schule abzuklären.

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