Gemeinde sieht keinen Bedarf für weitere Sirenen in Ense

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Zehn Sirenen sind zur Alarmierung der Wehr in der Gemeinde Ense aktuell in Betrieb.

Bremen - Die Gemeinde Ense sieht keinen akuten Handlungsbedarf für die Beschaffung zusätzlicher Sirenen.

Die vom Land NRW hierfür zur Verfügung gestellten Mittel sollen deshalb eher für die Wartung und Reparatur der vorhandenen Sirenen genutzt werden. Das jedenfalls ist Bestandteil des neuen Brandschutzbedarfsplans, den der Gemeinderat in seiner jüngsten Sitzung einstimmig beschlossen hat.

Hintergrund hierfür, so heißt es in dem umfangreichen sind Papier, seien Diskussionen auf Landesebene, inwieweit die Sirenen als Instrument zur Warnung der Bevölkerung wieder stärker eingebunden werden können. Deshalb habe man den Kommunen für eine Anschaffung Mittel zur Verfügung gestellt.

In Ense erfolgt eine Alarmierung der Wehr per Sirene „nur bei größeren Einsätzen, bei denen eine große Zahl an Einsatzkräften benötigt wird“, heißt es im Brandschutzbedarfsplan weiter. Aktuell sind in der Gemeinde zehn Sirenen in Betrieb, davon eine elektronische auf der Grundschule Niederense. 85 Prozent der Wohnbebauung werden durch einen Sirenalarm abgedeckt. Nicht erreicht werden teilweise Lüttringen, Bilme, Bittingen, Gerlingen, Vierhausen und Volbringen. Alle Ortsteile mit einem Feuerwehrstandort werden dagegen nahezu vollständig erreicht.

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