Kindergarten Höingen

Gelände-Einstufung als Wald ärgert die Politik

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Im Eck Haarweg/Oesterweg soll der Kindergarten enstehen.

Höingen – Der Bebauungsplan für die Errichtung eines Kindergartens im Gewerbegebiet Höingen liegt bis zum 27. Mai im Rathaus aus. In dieser Zeit können Stellungnahmen zur Bauleitplanung abgegeben werden. Nicht fristgerecht eingegangene Stellungnahmen finden im weiteren Verfahrensverlauf keine Berücksichtigung.

Wobei die Verwaltung die Mitglieder des Hauptausschusses am Dienstagabend auch wissen ließ: Auf das Ergebnis der Artenschutz-Prüfung müsse noch bis Mitte Mai gewartet werden. Diese Untersuchung war eine Auflage der Aufsichtsbehörden, die die Gemeinde vor weiteren Beschlüssen zu erfüllen hatte. Eine weitere ist die Ausweisung einer Ausgleichsfläche für die im Zuge des Kindergartens-Baus notwendige Fällung einiger Bäume des Wäldchens im Bereich Haarweg/Oesterweg.

Dazu konnte die Vewaltung am Dienstagabend mitteilen, was der Anzeiger schon am 7. April vermeldet hatte: Die Ausgleichsfläche ist durch den Tausch einer Gemeindefläche mit dem Areal einer Privatperson gefunden. Allerdings ist es damit nicht getan.

So muss nämlich noch eine Aufforstung erfolgen. Und für die Fläche von 3 660 Quadratmetern wird die Gemeinde dafür rund 3 000 Euro zahlen. Wobei der Ärger vor allem in der Bürgergemeinschaft darüber groß war, dass die Aufsichtsbehörde das Gelände im Eck Oesterweg/Haarweg, in dem der Kindergarten entstehen soll, überhaupt als Wald einstuft. Dennoch machte der Hauptausschuss den Weg für die weitere Planung für den Kindergarten frei, der am 1.August 2021 in Betrieb gehen soll. Träger ist die Elterninitiative Kindergärten Ense.

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