Geht Deckenerneuerung auch kostengünstiger?

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Erneuert werden soll die Decke im Kiefernweg.

NIEDERENSE -  Jetzt hat der Bürger das Wort – zumindest in Niederense. Denn nachdem der Bau- und Verkehrsausschuss in der vergangenen Woche sowohl die Deckenerneuerung auf dem Kiefernweg als auch die Kanal-Sanierung im Linden- und Erlenweg im öffentlichen Teil auf den Weg gebracht und im anschließenden nichtöffentlichen Teil auch die dafür erforderlichen Aufträge vergeben hat, will man den Betroffenen nun vor Ort die Maßnahmen detailliert erläutern.

Das hat der Beigeordnete der Gemeinde Ense, Alfred Schmidt, im Gespräch mit dem Anzeiger angekündigt. Entsprechende Einladungsschreiben seien mittlerweile verschickt. Doch nicht nur das: Man wolle mit den Anwohnern auch über Möglichkeiten eines kostengünstigeren Ausbaus bei der Deckenerneuerung im Kiefernweg sprechen, wie Alfred Schmidt ergänzte. Bislang geht man von 5,90 Euro pro Quadratmeter Grundstücksfläche aus, mit denen man die Hauseigentümer zur Kasse bitten wird. Nach gegenwärtigem Stand der Planung soll mit der Umsetzung der Maßnahme Mitte August begonnen werden. Leer ausgehen dagegen werden die Anwohner „Auf der Weiste“ in Waltringen. Hier sieht man im Rathaus keine Chance, alternative Ausbau-Möglichkeiten, die zu einer Kostenreduzierung beitragen könnten, zu unterbreiten.

Und mit dem Vorgehen in Niederense kommt man im Rathaus nun auch dem Wunsch aus der Politik nach, die Bürger bei der Umsetzung der für sie teuren Deckenerneuerung mitzunehmen. Wobei die Verwaltung schon in der Bauausschuss-Sitzung eingeräumt hatte, dass die zeitliche Nähe zwischen der ersten Bürgerinformation bezüglich der Maßnahmen und der Beschlussfassung sehr kurz und „unglücklich“ gewesen ist. Geschuldet allerdings sei dies der Tatsache gewesen, dass der eingebrachte Doppelhaushalt erst Anfang Juni Rechtskraft erlangt habe, so die Begründung.

Bekanntlich weisen der Kiefernweg und die Straße „Auf der Weiste“ so große Schäden auf, dass an einer Erneuerung kein Weg vorbeiführe, wie die Verwaltung im Ausschuss versichert hatte. Der Anteil der Anwohner ist deshalb so hoch, weil beide Straßen als Anliegerstraßen eingestuft sind. - det

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