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Geburten: Magische Hürde wird wohl nicht genommen

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BREMEN ▪ Die magische Hürde wird nun wohl doch nicht genommen.

Zum gegenwärtigen Zeitpunkt jedenfalls sieht es nicht danach aus, als ob das Standesamt im Rathaus Ende des Monats insgesamt 100 Geburten für das Jahr 2011 zu registrieren hat. Mit Ablauf des Novembers kann man zwar 88 neue Enser Erdenbürger zählen. Wenig wahrscheinlich aber ist, dass im Dezember noch weitere zwölf hinzukommen.

Damit aber hat man zumindest ein Ziel erreicht: Der Negativ-Rekord des vergangenen Jahres, als es gerade einmal 72 Geburten zu verzeichnen galt, ist „geknackt“. Andererseits müssten schon elf Kinder in Ense zur Welt kommen, wollte man das Resultat von 99 Geburten aus dem Jahr 2009 erreichen. In den Jahren waren noch weitaus höhere Zahlen erreicht worden.

Insgesamt ist die Einwohnerzahl in der Gemeinde Ense im November um 33 Personen zurückgegangen. Denn die Zahl der Todesfälle (14) und Wegzüge (56) lag deutlich über der Geburtenrate und den Zuzügen (33). Auch im Jahresverlauf zeichnet sich ab, dass Ense Einwohner verlieren wird. 617 Wegzügen und Todesfällen seit Januar stehen nur 490 Zuzüge und 88 Geburten gegenüber

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